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Lübeck Mysteriöser Internet-Brief warnt vor Anschlägen in Lübeck
Lokales Lübeck Mysteriöser Internet-Brief warnt vor Anschlägen in Lübeck
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09:18 02.02.2016
Angst schüren: Mit Bildern wie diesem, das die angeblichen Anschlagsziele in Lübeck zeigt, sollen die Menschen verunsichert werden. Quelle: Screenshot File-Upload.net
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Lübeck/Kiel

Nach den Anschlägen von Paris und Istanbul wächst auch in Deutschland die Angst vor Anschlägen der Terrororganisation Islamischer Staat. Die Unsicherheit in der Bevölkerung ist groß, Internet und soziale Medien heizen die Ängste noch zusätzlich an. Denn über YouTube, Facebook, Twitter und Co. ist es leicht, Informationen zu streuen, auch wenn diese mit  der Realität nichts zu tun haben.

Ein derzeit im Internet kursierender Brief eines angeblichen ehemaligen IS Mitglieds sorgte jetzt vor allem in Lübeck für Unruhe in den Sozialen Netzwerken. Am vergangenen Mittwoch, 27. Januar, veröffentlichte ein bislang Unbekannter unter dem Titel "Sallah Abdeslam - Brief an die Presse" einen Bericht über angeblich geplante Anschläge auf verschiedene deutsche Städte, darunter explizit auch Lübeck.

In dem Brief heißt es hierzu:  "[...] Besonders Lübeck gilt als sehr begehrt für mindestens sechs Anschläge. Diese Innenstadt soll komplett eingenommen werden, deshalb ist es geplant sämtliche Brücken zu sprengen so dass keiner mehr rein und raus kann. Die Kirchen sollen auch zerstört werden [...]."

Über die Plattform "File-Upload.net" wurde der Text von einem Unbekannten hochgeladen und seither mehr als 1100 Mal downgeloadet. Auch auf YouTube wurde er, unterlegt mit Fotos der angeblichen Anschlagsziele, am Freitag, 29. Januar, veröffentlicht. Innerhalb von zwei Tagen wurde das Video mehr als 25 700 Mal angesehen. Vor allem auf Internetseiten mit eher rechtsorientierten Inhalten wurde der Brief mit dem fragwürdigen Inhalt veröffentlicht.

Beim LKA in Kiel sind Brief und Inhalt bekannt und werden derzeit bewertet. Pressesprecher Uwe Keller sagte hierzu: "Nach erstem Augenschein ist eher nicht von einer Authentizität der Quelle und der dargestellten Inhalte auszugehen."

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