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Lübeck Nach der Wahl ist vor der Wahl
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14:40 06.11.2017
Zur Wahl stehen Kathrin Weiher (parteilos), die von CDU, Grünen, Linken, FDP und BfL unterstützt wird, sowie Jan Lindenau (SPD).  Quelle: Maxwitat
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Lübeck

Zur Wahl stehen Kathrin Weiher (parteilos), die von CDU, Grünen, Linken, FDP und BfL unterstützt wird, sowie Jan Lindenau (SPD). Die Stichwahl ist nötig, weil keiner der sechs Kandidaten am Sonntag die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen erhielt.

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Der Bereich Statistik und Wahlen der Stadtverwaltung muss erneut den Apparat anlaufen lassen. 122 Wahllokale müssen am 19. November besetzt, 940 Wahlhelfer engagiert werden. Bereichsleiterin Beate Lege rechnet mit den gleichen Kosten wie bei der Wahl am 5. November – rund 200 000 Euro. Die Wahlbenachrichtigungen gelten auch für diese Stichwahl. Bürger, die Briefwahl beantragt haben, konnten ankreuzen, dass sie auch am 19. November per Brief abstimmen wollen.

Sie erhalten automatisch die Unterlagen zugeschickt. Wer das nicht angekreuzt hat, muss sich erneut beim Wahlamt melden. Die Wahlzettel werden aber erst ab dem 9. November verschickt, weil am 8. November der Gemeindewahlausschuss erst einmal das amtliche Endergebnis des ersten Wahlganges feststellen muss. Das Wahlbüro im Rathaus ist nach Angaben von Beate Lege ab 9. November bis zum 17. November geöffnet.

Ein Kommentar von LN-Chefredakteur Gerald Goetsch

Spannend ist die Frage, wo die Wähler hingehen werden, die am 5. November Detlev Stolzenberg, Thomas Misch, Ali Alam oder Joachim Heising gewählt haben. Die vier Kandidaten sind nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden, haben aber zusammen über 24 000 Stimmen erhalten. Möglich ist auch, dass ein Teil dieser Wähler zur Stichwahl gar nicht mehr hingeht. Das war 2011 so, als die Wahlbeteiligung um acht Prozentpunkte absackte. 2005 und 1999 dagegen stieg die Wahlbeteiligung zum zweiten Durchgang. Das größte Stück Torte hat Detlev Stolzenberg zu verteilen, der 20,4 Prozent im ersten Wahlgang holte. Das gab es übrigens auch schon zwei Mal. 2005 errang Raimund Mildner (parteilos)aus dem Stand 20,5 Prozent. Mildner empfahl seinen Wählern damals nach langem Zögern, für den CDU-Kandidaten zu stimmen. Der verlor aber die Stichwahl deutlich. 2011 erzielte der heutige Grünen-Kreisvorsitzende Thorsten Fürter im ersten Durchgang 19,4 Prozent, konnte sich aber nicht zu einer Wahlempfehlung durchringen.

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