Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Nachdenken über die Religion
Lokales Lübeck Nachdenken über die Religion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:16 20.09.2013
Pastor Bernd Schwarze hat die erfolgreiche „Solo verbo“-Reihe im vergangenen Jahr begründet. Quelle: Foto: Ulf-Kersten Neelsen

„Solo verbo“ — übersetzt „allein durch das Wort“ — ist der Titel einer theologischen Veranstaltungsreihe in der Kultur- und Hochschulkirche St. Petri. Zum Charakter gehört eine betont schlichte Raumgestaltung, bei der alle optischen Reize verhüllt werden. Einige leuchtende Buchstaben sind die einzige Dekoration.

Selbst in der musikalischen Gestaltung gebührt die Aufmerksamkeit dem Wort allein. Lesungen, Vokalmusik und eine theologische Rede setzen sich mit zentralen Themen der Religion auseinander. Am 26.

September um 19 Uhr wird die Frage nach Gott unter dem Motto „Von Müttern und Vätern“ behandelt. Das christliche Glaubensbekenntnis beginnt mit dem Satz „Ich glaube an Gott, den Vater“. Auch das Judentum und der Islam stellen sich den einen Gott vorwiegend als eine väterliche Größe vor. Pastor Bernd Schwarze wird in seiner Rede dieses bedenken. „Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Gott als ein personales Wesen geglaubt werden muss“, so der Geistliche. „Und nicht nur die feministische Theologie hat Probleme mit der männlich-väterlichen Bilderwelt der Tradition.“

Das Gesangsensemble Viva Voce singt Werke von Palestrina, Haßler, Busto und Mendelssohn-Bartholdy. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Zum Nachgespräch mit Pastor Schwarze lädt das Petri Café ein.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Schauspielgruppe „Schauspiel-Schrader“ führt Präventionstheater im Kolosseum auf.

20.09.2013

Der Tag des Handwerks lockt heute auf den Markt.

20.09.2013

Der Lübecker Hafen hat seit gestern wieder einen Schlepper. Morgens gegen acht Uhr traf „Simson“ in Travemünde ein.

20.09.2013
Anzeige