Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Neue Anlaufstelle in sozialen Notlagen
Lokales Lübeck Neue Anlaufstelle in sozialen Notlagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 17.06.2017

Die Vorwerker Diakonie hat jetzt zu einer besonderen Einweihungsfeier eingeladen: Die Beratungsstelle für Frauen und junge Erwachsene in sozialen Notlagen ist ab sofort nicht mehr auf der Altstadtinsel, sondern in der Moislinger Allee 11a. Damit sind die beiden Beratungsstellen nun zusammen mit der Vermittlungsstelle Gemeinnützige Arbeit unter einem Dach untergebracht. Gleich nebenan ist zusätzlich auch noch das Franziska-Amelung-Haus, eine Wohneinrichtung für Frauen und junge Männer in sozialen Notlagen, eingezogen.

Heike Raddatz-Kossak ist froh, dass jetzt viele Hilfen unter einem Dach angeboten werden können. Quelle: Foto: Schäffer

Grund für den Zusammenzug der verschiedenen Einrichtungen ist zum einen eine bessere Erreichbarkeit für Hilfesuchende in Urlaubs- oder Krankenzeiten. Gleichzeitig ist so aber auch die Sicherheit der Mitarbeiter besser gewährleistet, sollte es einmal zu Übergriffen kommen.

Die neuen Räumlichkeiten bieten zusätzlich mehr Platz für die Bewohner, die jetzt im Franziska-Ameling- Haus untergebracht sind. Insgesamt 15 Menschen in sozialen Notlagen leben nun dort, verteilt auf vier Wohngemeinschaften. Dazu gibt es einen großen Gemeinschaftsraum, in dem Veranstaltungen stattfinden und in dem die Bewohner zusammen Zeit verbringen können.

Der Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie und Pastor Hans-Uwe Rehse betonte in seiner Eingangsrede die wichtige Intention hinter den verschiedenen sozialen Anlaufstellen der Organisation: „Die Menschen sollen hier einen Ort der Ruhe finden, an dem sie sich stärken und Dinge in Ordnung bringen können. Dabei sollen sie andere Menschen um sich haben, die sie individuell unterstützen, um wieder ein selbstständiges Leben zu führen.“ Ein gutes Miteinander solle dabei stets im Mittelpunkt stehen. Auch dieser Leitgedanke passt zum Zusammenzug der verschiedenen Einrichtungen.

Geschäftsbereichsleiterin für soziale Hilfen, Heike Raddatz-Kossak, brachte dies in ihren Grußworten auf den Punkt: „Es geht nur gemeinsam“. Dafür sind die Einrichtungen der Vorwerker Diakonie ein gutes Beispiel.

ts

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Schon jetzt laufen die Planungen für den Abiball 2018.

17.06.2017

Wer Blut spendet, setzt sich für seine Mitmenschen ein. Diese Botschaft vermittelte gestern Gesundheitsministerin Kristin Alheit.

17.06.2017

Katholische Pfarreien des Dekanats Lübeck haben sich zusammengetan – Am Sonntag, 25. Juni, feiern sie ein Fest.

17.06.2017
Anzeige