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Lübeck Neuer Beratungspass für Asylsuchende und Migranten
Lokales Lübeck Neuer Beratungspass für Asylsuchende und Migranten
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20:43 06.12.2017
Sonja Schmidt (Gemeindediakonie), Anke Seeberger, André Weidmann und Heiko Praetz (GD, v. l.) zeigen den Pass. Quelle: Foto: Gemeindediakonie
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Lübeck

„Im Lübecker Beratungspass können Geflüchtete, die in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende leben, künftig eintragen lassen, bei welchen Beratungsstellen sie vorstellig waren, wer sie dort betreut und ob sie eventuell noch zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung erhalten“, erklärt Ideengeber André Weidmann, Bereichsleiter Obdach & Asyl der Gemeindediakonie.

Doch Ziel des Beratungspasses ist nicht nur, beiden Seiten einen besseren Überblick zu verschaffen. „Gleichzeitig wird so auch einer unnötigen Mehrfachbetreuung vorgebeugt“, sagt Weidmann. „Die Beratungs- und Bildungsträger können sich besser untereinander absprechen.“ Auch für die Betreuer in den Unterkünften sei auf einen Blick ersichtlich, welche Angebote der Geflüchtete bereits wahrnehme, sagt der Leiter.

Auch Anke Seeberger, Leiterin der Stabsstelle Integration bei der Hansestadt Lübeck, ist von der Idee überzeugt und hat den Druck der ersten Auflage mit Geldern der Hansestadt finanziert. „Hier schaffen wir mit einfachen Mitteln eine große Arbeitserleichterung für alle Beratungsstellen, und auch die Geflüchteten haben die für sie wichtigen Ansprechpartner auf einen Blick zusammen.“

Seeberger freut sich, dass Lübeck mit dem Beratungspass eine Vorreiterrolle einnimmt. „Uns ist keine andere Kommune bekannt, die bisher einen solchen Pass eingeführt hat“, sagt Seeberger. „Aber die Idee darf natürlich gerne kopiert werden.“

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