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Lübeck Neuer Stadtteilbeirat kümmert sich um Moislings Zukunft
Lokales Lübeck Neuer Stadtteilbeirat kümmert sich um Moislings Zukunft
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18:16 10.09.2016

Startschuss in Moisling: Auf der jüngsten Gründungssitzung des neuen Stadtteilbeirats im Vereinhaus Rot-Weiß Moisling wurden 17 der 19 Plätze dieses Gremiums besetzt. Zur Auftaktveranstaltung hatten die Hansestadt Lübeck und das Quartiersmanagement „Tollerort“, das das Soziale-Stadt-Büro in Moisling betreut, eingeladen. 80 Einwohner kamen.

Neun Bewohnerinnen und Bewohner sind im Beirat vertreten – darunter viele, die schon lange im Stadtteil wohnen. „Ich wohne am Dorfteich und möchte mich insbesondere für die Älteren einsetzen“, sagte Angelika Krüger. Für Berrkkarasu Kore, auch seit Langem in Moisling ansässig, ist die Gemeinschaft im Stadtteil wichtig. Vier Frauen und fünf Männer vertreten nun die Bewohnerinteressen im Beirat.

Zwei jugendliche Vertreter werden im Oktober auf der ersten Beiratssitzung nachgewählt.

Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sind die Initiative „Moisling hilft!“, die Grundstücksgesellschaft „Trave“, der Siedlerverband, die Wicherngemeinde, die Heinrich-Mann-Schule, die „Familienkiste“ und die Spielvereinigung Rot-Weiß-Moisling sowie Michael Tietz vom Gesundheitszentrum als stimmberechtigte Mitglieder im Beirat vertreten.

Der Beirat fungiert als Interessensvertretung des Stadtteils und wird die Umsetzung des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ kontinuierlich begleiten.

In den nächsten Jahren sollen aus diesem Förderprogramm Mittel in Höhe von 9,8 Millionen Euro in Moisling eingesetzt werden, um die Wohn- und Lebensbedingungen zu verbessern. Zentrale Aufgabe des Beirats ist es, die Fördermaßnahmen aus dem Programm zu beraten sowie Anregungen, Probleme und Entwicklungen im Fördergebiet vorzubringen und zu diskutieren. Eine weitere wichtige Aufgabe des Beirats ist die Entscheidung über den sogenannten Verfügungsfonds, einem jährlichen Förderbudget für kleinteilige Projekte, Aktionen und Maßnahmen im Stadtteil. Das Besondere ist hier, dass der Stadtteilbeirat eigenverantwortlich über die Vergabe entscheidet. Für den Verfügungsfonds stehen jährlich 15 000 Euro zur Verfügung.

LN

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