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Lübeck „Patriot“-Raketen sollen im Januar ab Travemünde verschifft werden
Lokales Lübeck „Patriot“-Raketen sollen im Januar ab Travemünde verschifft werden
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16:55 27.12.2012
Ende November hat die Bundeswehr bereits Raketen im Lübecker Hafen verladen. Damals waren die "Patriot"-Systeme auf dem Rückweg von einer Übung am Mittelmeer. Quelle: privat
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Am Vortag sollen die Raketen, Abschussrampen und Radargeräte aus den Kasernen in Sanitz und Bad Sülze bei Rostock in mehreren Fahrzeugkolonnen zum Hafen gebracht werden, wie ein Sprecher des Flugabwehrraketengeschwaders 2 sagte. Die meisten der 170 Soldaten des Geschwaders sollen erst später in die Türkei fliegen. Anfang Februar soll die Einheit einsatzbereit sein.

Die „Patriots“ sollen den Nato-Partner Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien schützen. Die deutschen Staffeln werden in Kahramanmaras stationiert, etwa 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt. Zur Bedienung der beiden Raketensysteme sind rund 170 Soldaten nötig. Dazu kommen weitere Kräfte für Einsatzführung, Transport, Sanitätsdienste und Instandsetzung.

Der Bundestag hatte den Einsatz von insgesamt 400 deutschen Soldaten Mitte Februar gebilligt. Die Luftabwehrraketen sollen dem NATO-Partner Türkei auf dessen Wunsch hin Schutz vor Angriffen aus Syrien bieten. Weitere Einheiten kommen aus den USA und den Niederlanden.

Die Militärallianz betonte, dass die Stationierung lediglich dem Verteidigungszweck diene. „Das Ziel lautet, jegliche Bedrohung von der Türkei abzuwenden, die türkische Bevölkerung und das Land zu schützen und die Krise an der südöstlichen Grenze der Nato zu entschärfen.“

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LN

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