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Lübeck Peter Neururer bittet zum Training
Lokales Lübeck Peter Neururer bittet zum Training
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20:20 10.06.2017

Peter Neururer trainierte schon Bundesliga-Mannschaften wie den 1. FC Köln oder VfL Bochum und rettete viele Fußballteams vor dem Abstieg. Und nun als neue Station der FC Deutsche Post Lübeck? Ja, zumindest für einen Tag. Denn die Amateurmannschaft hatte ein Übungseinheit mit der Trainerlegende gewonnen. „Die Deutsche Post hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man ein Training mit Peter Neururer gewinnen konnte“, berichtet Remo Kolthermann von der Deutschen Post. „Jede Niederlassung mit einer Mannschaft konnte ein Video einschicken – und die beste Einsendung gewann das Training“, fährt er fort. Die Fußballmannschaft wird nun das Wochenende mit Peter Neururer, dem „Feuerwehrmann der Bundesliga“, verbringen. „Im Anschluss des Trainings werden die Spieler mit dem Coach essen gehen und viele Gespräche über Fußball führen sowie hoffentlich die eine oder andere Insider-Information abgreifen können“, scherzt Kolthermann. „Die Spieler sind überglücklich, mit solch einem erfahrenen Trainer spielen zu dürfen.“

Peter Neururer gibt den Spielern vom FC Deutsche Post wertvolle Tipps. Quelle: Fotos: Lutz Roessler

Auch Peter Neururer hat sichtlich Spaß am Training. „Man kann eine Bundesligamannschaft nicht mit einer Amateurmannschaft vergleichen. Profis verdienen mit dem Sport ihren Lebensunterhalt, Amateure spielen aus Liebe zum Sport“, berichtet der 62-Jährige. „Der Ball läuft im Profifußball ganz anders als bei den Amateuren, darauf muss man sich im Training einstellen.“

Neururer selbst hat zu Lübeck eine sehr positive Verbindung und Vergangenheit. Als Co-Trainer von Rot-Weiß Essen trug er eines seiner ersten Spiele als Profi gegen den VfB Lübeck aus. „Dadurch habe ich immer eine positive Verbindung zu Lübeck gehabt, zumal ja früher auf dem 50-Mark Schein das Holstentor abgebildet war. Tolle Stadt, tolle Leute, gefällt mir sehr gut!“, erzählt Neururer.

Als Profi fungierte Neururer bis 2014 als Cheftrainer des VfL Bochum. Aufgrund vieler kurzfristiger Anstellungen bekam er schnell den Ruf des „Feuerwehrmanns“. Neururer übernahm viele Mannschaften, die sich im Abstiegskampf befanden. Ein Spitzname, der ihn nicht stört: „Ich weiß nicht, wer mir den Spitznamen gegeben hat. Ich denke aber, dass jeder Trainer, der schon mal im Abstiegskampf Erfolg hatte, diesen Titel bekommt. Freut mich nicht, stört mich aber auch nicht.“

Heute finden die Freundschaftsspiele zwischen dem FC Deutsche Post und dem 1. FC Phönix auf dem Kunstrasenplatz des FC Phönix, Travemünder Allee 69c, statt. Anpfiff des ersten Spiels ist um 11 Uhr.

Um 14 Uhr findet eine Autogrammstunde mit Peter Neururer statt. Es gibt ein buntes Rahmenprogramm und ein Gewinnspiel.

Peter Neururer gibt Tipps für Amateur-Trainer

Konkrete Tipps oder ein Rezeptbuch, das man einem Trainer geben kann, gibt es nicht. Man soll authentisch sein. Wenn man das ist, muss man es einfach nur bleiben. Zudem sollte man das, was man den Spielern vorgibt, auch selbst beherzigen.

Unmögliche Dinge sollte man von keinem Spieler verlangen. Man muss realistisch bleiben und Dinge, die die Mannschaft nicht bewerkstelligen kann, auch nicht vorgeben. Besonders wichtig ist, dass man jedem Spieler mit großem Respekt begegnet. Egal auf welcher Position er spielt und egal wie gut er ist.

Achtung sollte man ohnehin vor jedem haben. Da spielt es keine Rolle, ob es der Leistungsträger, der Torwart oder der Zuschauer ist.

Max von Schwartz

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