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Lübeck "Peter Pan" wieder in Travemünde eingelaufen
Lokales Lübeck "Peter Pan" wieder in Travemünde eingelaufen
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18:26 31.05.2018
Nach ihrem Umbau ist die "Peter Pan" zum ersten Mal wieder in Travemünde eingelaufen. Quelle: Karl Erhard Vögele
Travemünde

Durch die Verlängerung auf knapp 220 Meter sowie die Installation eines zusätzlichen Frachtdecks verfügt die TT-Fähre nun über eine um etwa 25 Prozent erhöhte Frachtkapazität von rund 3000 Lademetern.

Die "Peter Pan" ist zurück in Travemünde. Klicken Sie sich durch die Galerie.

Zuvor war sie nach ihrem wochenlangen Werftaufenthalt in Bremerhaven zu einer Testfahrt aufgebrochen, die sie zuerst Richtung Helgoland geführt hatte und danach Skagen umrunden ließ. Ziel war anschließend am Mittwoch Trelleborg, wo sie festmachte, wie es in einer Mitteilung der TT-Line heißt. Mit Verspätung, aber nahezu runderneuert nahm die Fähre ihren Linienbetrieb wieder auf und verkehrt nun wie gewohnt auf den TT-Line-Routen zwischen Trelleborg und Travemünde, Trelleborg und Rostock sowie Trelleborg und Swinoujscie. Die erste fahrplangemäße Überfahrt führte die „Peter Pan“ über Nacht an den Skandinavienkai in Travemünde.

„Wir freuen uns, unseren Kunden eine frische, größere und umweltfreundlichere Peter Pan rechtzeitig vor der Sommersaison anbieten zu können“, betonte gestern TT-Geschäftsführer Bernhard J. Termühlen. Während des Werftaufenthalts hat das Schiff nun auch noch einen neuen, strömungsoptimierten und treibstoffeffizienten Wulstbug erhalten. Durch den neuen Wulstbug und die höhere Frachtkapazität werde sich die Emissionsbilanz nochmal deutlich verbessern, betonte Termühlen.

Die „Peter Pan“ bietet neben der erhöhten Fahrzeugkapazität von 3000 Lademetern auch 220 komfortable Kabinen für die Überfahrt. „Auch besonders unsere Passagekunden schätzen sehr, dass unser Unternehmen großen Wert auf einen umweltfreundlichen Schiffsbetrieb legt“, sagt Passagemanagerin Claudia Gierszewski.

Kurz vor halb elf Uhr legte die „Peter Pan“ dann wieder ab in Richtung Lübecker Bucht, erreichte an der Nordermole vorbei bald ihre Reisegeschwindigkeit von 19,2 Knoten – so, als wäre nichts gewesen.

mho

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