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Lübeck Politiker: LHG braucht Ruhe
Lokales Lübeck Politiker: LHG braucht Ruhe
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22:18 24.09.2013

Streit um die Arbeitnehmersicherung, die Löhne der Arbeiter, den privaten Anteilseigner und den Rückkauf der Anteile der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Der Hafen kommt nicht zur Ruhe — aber genau das brauche er jetzt, fordern Aufsichtsräte und Politiker.

„Geschäftsführung, Gesellschafter und Gewerkschaft sollen sich zusammensetzen und darüber reden, wie sie die LHG wieder auf Kurs bekommen“, rät Susanne Hilbrecht (Grüne), seit 2008 Aufsichtsrätin.

Alle Seiten müssen etwas nachgeben, „denn es nützt niemandem, wenn die LHG zahlungsunfähig wird“. Der erste Schritt müsse vom Minderheitsgesellschafter Deutsche Asset ausgehen. Die Politikerin: „Die müssen die Arbeitnehmersicherung endlich unterschreiben.“ Die LHG brauche wieder „ein vernünftiges Betriebsklima“, fordert Aufsichtsrat Peter Reinhardt (SPD). Es könne nicht angehen, dass auf ausgehandelte Verträge immer neue Forderungen draufgesattelt würden. Wenn die Arbeit im Hafen flexibler gestaltet werden müsse, sollten Geschäftsführung und Gewerkschaft darüber verhandeln.

Die FDP rät, dass sich die Politiker gänzlich aus den Tarifverhandlungen heraushalten. Löhne und Arbeitszeiten seien zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften ausgehandelt worden, sagt Fraktionschef Thomas Rathcke. Auch der CDU-Finanzexperte Lars Rottloff sagt: „Die politischen Parteien sollen nicht in Tarifgesprächen herumfummeln.“ Die CDU fürchtet, dass die LHG zum nächsten Sorgenkind der Hansestadt werden könnte. Rottloff: „Mir fehlt von allen Seiten, auch von der Gewerkschaft, das Aufzeigen einer Zukunftsperspektive.“

dor

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