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Lübeck Politiker diskutieren über Armut
Lokales Lübeck Politiker diskutieren über Armut
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22:15 19.04.2018
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Innenstadt

Die Mitwirkenden der Caritas, vom DGB, dem Jobcenter, der Paritätischen, dem Lübecker Frauenbüro, der Awo und dem Forum für MigrantInnen hatten zu der Veranstaltung auch die Kandidaten der Kommunalwahl, die am 6. Mai stattfindet, geladen. „Viel, was Armut verhindert, muss auf Bundes- oder Länderebene geschehen“, sagte Dorothee Martini von der Caritas. „Mit der Lübecker Armutskonferenz wollen wir aufzeigen und unterstützen, was hier vor Ort konkret getan werden kann.“

Moderatorin Kathrin Bohlmann hatte die Aufgabe, die eingeladenen Gäste nicht nur gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen, sondern ihnen auch konkrete Aussagen zu entlocken. „Was will Ihre Partei konkret in Lübeck tun, um Armut zu verhindern beziehungsweise abzumildern?“, fragte sie beispielsweise.

Knapp 100 Interessierte waren ins Haus der Begegnung gekommen, um zu erfahren, was die Politiker für Lübeck umsetzen wollen. „Endlich die Jugendberufsagentur ins Laufen bringen“ – da waren sich die Vertreter von SPD, CDU, Grünen, Unabhängigen, GAL, Linken, FDP und BfL weitgehend einig. Auch die Forderung der Veranstalter nach einem Lübecker Teilhabekonzept für Seniorinnen und Senioren, analog dem Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder, stieß bei den Gästen auf breite Zustimmung. Ob und wie eine öffentlich geförderte Beschäftigungsgesellschaft aussehen könne, darüber gingen die Meinungen allerdings weit auseinander.

Juliane Hoffmann, Regionsgeschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbund, äußerte sich am Ende der mittlerweile zwölften Armutskonferenz zufrieden: „Es gibt ein großes Interesse und auch ganz konkrete Ideen der Parteien und Wählergemeinschaften, wie durch Lübecker Maßnahmen Armut möglichst verhindert oder verringert wird. Unsere Forderungen, die Ansätze der Parteien und die vom Publikum eingebrachten Anregungen werden wir bündeln – und die neue Bürgerschaft in ihrer praktischen Arbeit daran messen.“

LN

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