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Lübeck Polizei fahndete mit Großaufgebot nach einem psychisch Kranken mit Waffe
Lokales Lübeck Polizei fahndete mit Großaufgebot nach einem psychisch Kranken mit Waffe
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13:12 29.09.2016
Polizisten gestern in der Breiten Straße. Quelle: Lena Modrow
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Lübeck

Der Anblick von mit Maschinenpistolen gerüsteten Polizisten versetzte die Besucher der Innenstadt am Mittwochabend in Aufregung. „Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen“, versuchten die Polizisten in der Breiten Straße die Passanten zu beruhigen. In den sozialen Medien jedoch, insbesondere auf Facebook, begannen die Spekulationen: Warum sind die Einsatzkräfte so schwer bewaffnet?

Wie die Polizei nun mitteilt, ging am Mittwochnachmittag im Revier auf Marli die Meldung ein, dass ein psychisch kranker Mann einem Bekannten gegenüber angekündigt habe, dass er völlig betrunken sei und zudem eine Schusswaffe besitze. „Der Betrunkene nannte seinem Bekannten auch seinen derzeitigen Aufenthaltsort in der Lübecker Innenstadt“, sagt Sprecher Dierk Dürbrook. „Nachdem er dort von Polizeikräften nicht angetroffen werden konnte, wurden die Fahndungsmaßnahmen intensiviert.“

Mit Erfolg: So konnte die Polizei gegen 22 Uhr den gesuchten Mann in seiner Wohnung im Stadtteil Kücknitz ausfindig machen. „Er öffnete den Polizeikräften die Tür, war kooperativ und leistete keinen Widerstand“, berichtet Dürbrook. „Die Beamten brachten ihn daraufhin in eine Lübecker Klinik, wo die stationäre Aufnahme erfolgte.“

Die Schusswaffe, von der in der Meldung die Rede gewesen ist, konnten die Polizeibeamten bei der Durchsuchung der Wohnung nicht finden. lsc

 

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