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Lübeck Priwallfähre: Stadtverkehr ergreift Maßnahmen - Geld zurück bei Unpünktlichkeit
Lokales Lübeck Priwallfähre: Stadtverkehr ergreift Maßnahmen - Geld zurück bei Unpünktlichkeit
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15:00 09.09.2016
Die Priwallfähren fahren 24 Stunden am Tag an 366 Tagen im Jahr. Quelle: Lutz Roeßler
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Die Aufsichtsratsmitglieder diskutierten die Ausfälle der letzten Zeit (August und September 2016). Dabei war laut Carolin Höhnke, Leiterin Mobilitätsmanagement und Verkehrsplanung, an drei Tagen für einige Stunden am Nachmittag nur eine Fähre im Einsatz gewesen. "Wegen des teilweise fehlenden Kassierpersonals wurde aber an 22 Tagen direkt an Deck kassiert, was zu verlängerten Wartezeiten führte", sagte sie. Dies sei vom Aufsichtsrat als nicht akzeptabel angesehen worden.

Dr. Carolin Höhnke Mobilitätsmanagerin beim Stadtverkehr Lübeck GmbH. Quelle: Lutz Roeßler

Damit der Fahrplan ab sofort planmäßig eingehalten werden kann, würden folgende zusätzliche Maßnahmen vom Stadtverkehr ergriffen:

  • Abordnung von 3 MitarbeiterInnen aus dem Ratekauer Weg für Kassierdienste bis Ende Oktober, so dass die Fährführer komplett für Fährdienste eingesetzt werden können.
  • Vollendung der Ausbildung von 3 weiteren Fährführern bis Ende Oktober.
  • Stärkerer Fokus auf einen bedarfs- und saisongerechten Personaleinsatz im Sommer wie Winter.
  • Generelle Abdeckung von saisonbedingten Spitzen und Ausfallzeiten durch geplante zusätzliche Ausbildung und Gestellung von Kassierern
  • Weitere Projektierung digitaler Systeme zur Beschleunigung der Abfertigung.

"Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat haben beschlossen, sich beim Wort nehmen zu lassen", so Höhnke weiter. Deshalb werde ein Qualitätsversprechen hinsichtlich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erarbeitet und ab dem 1. Januar 2017 eingeführt. Sollte es dann zu Verspätungen kommen, die der Stadtverkehr zu vertreten habe, werde die Rückzahlung von Fährgeld (Fahrpreiserstattung) möglich.

Carolin Höhnke betonte am Freitag aber auch, dass die Priwallfähren 24 Stunden am Tag an 366 Tagen im Jahr fahren. Dabei würden insgesamt etwa drei Millionen Fahrgäste jährlich mit der Autofähre befördert. Es sei von großer Bedeutung, "dass die eigentliche Personenbeförderung also stets im vollen Umfang gewährleistet war, so dass der Auftrag der öffentlichen Personenbeförderung zu jeder Zeit erfüllt wurde", sagte sie.

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