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Lübeck Reform: Eine Lübecker Schule ist betroffen
Lokales Lübeck Reform: Eine Lübecker Schule ist betroffen
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21:17 12.09.2013

Wenn im Sommer 2014 das neue Schuljahr beginnt, wird in Lübeck, wie im restlichen Schleswig-Holstein, die Regionalschule von der Bildfläche verschwinden. In der Hansestadt ist nur die Schule am Meer in Travemünde von der Reform betroffen, die besagt, dass es in einem Jahr nur noch Gemeinschaftsschulen und Gymnasien geben wird. Voraussetzung für die Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule ist allerdings, dass die Einrichtung mindestens 240 Schüler hat.

„Bis zum nächsten Sommer brauchen wir noch 15 weitere Mädchen und Jungen“, sagt Klaus Hingst, stellvertretender Schulleiter der Schule am Meer, denn dann sei die Grenze von 240 erreicht. „Von den insgesamt 376 Schülern besuchen im Moment 225 die Sekundarschule.“ Er und seine Kollegen sind aber „guter Zuversicht“, dass sie das Ziel erreichen werden. Sonst müsse die Schule entweder auslaufen oder mit einer anderen zusammengeschlossen werden.

Er sieht das neue Konzept ganz klar im Vorteil: „Das zweigliedrige System ist überschaubarer als das jetzige — es vermittelt Verlässlichkeit und Vertrauen.“ An Gemeinschaftsschulen sollen Kinder und Jugendliche von der fünften bis zur zehnten Klasse möglichst in einer Lerngruppe bleiben. An Regionalschulen bilden Klassenstufe fünf und sechs die Orientierungsstufe. Nach Angaben der Stadt Lübeck wird dort ab der siebten Klasse eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.

evo

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