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Lübeck Wetterdienst warnt vor Starkregen
Lokales Lübeck Wetterdienst warnt vor Starkregen
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16:05 11.07.2018
In Lübeck, wie hier in der Hansestraße, setzte der Regen einige Straßen unter Wasser. Quelle: Timon Ruge
Lübeck

Schon am frühen Morgen standen einige Straßen unter Wasser, für den Nachmittag und Abend hat der Deutsche Wetterdienst vor Starkregen gewarnt. Dabei würden innerhalb von sechs Stunden bis 20 Uhr Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter erwartet.

Am Morgen wurde in Großhansdorf im Kreis Stormarn die Feuerwehr gegen sechs Uhr alarmiert. Anwohner hatten den Notruf gewählt, weil die Hoisdorfer Landstraße auf einer Länge von etwa einhundert Metern unter Wasser stand.

In Großhansdorf stand die Hoisdorfer Landstraße auf einer Länge von etwa einhundert Metern unter Wasser. Quelle: Peter Wüst

Die mit Schmutz und Blüttenpollen verstopfte Kanalisation hatte die Wassermassen nicht mehr geschafft. Feuerwehrleute reinigten die Auffangsiebe der Gullys, danach floss das Regenwasser in kurzer Zeit wieder ab. Auch in Lübeck setzte der Regen einige Straßen komplett unter Wasser.

Auf den Starkregen in Großhansdorf wurde schnell reagiert: Noch bevor die zweite Regenwelle über die Gemeinde niederging wurden zur Reinigung der Schlammfangeimer in den Gullys mehrere Teams des Bauhofes mit Fahrzeugen in Bewegung gesetzt. Kiloweise Schmutz und Blütenpollen wurden von den Mitarbeitern aus den Sieben der Gullys herausgeholt und abtransportiert. Noch während der Reinigungsarbeiten prasselte erneut heftiger Regen herab, doch Dank der schnellen Reinigungsaktion liefen jetzt die Hauptstraßen nicht mehr voll.

Vor allem Landwirte hatten in den vergangenen Wochen schwer mit der trockenen und sonnigen Wetterperiode zu kämpfen - deren Erleichterung über den jetzt eingetroffenen Regen hält sich aber dennoch in Grenzen, weil es für viele Bauern - erntetechnisch - schon zu spät ist.

Zum Wochenende wieder sonnig

Und: Die Dusche wird nur von kurzer Dauer sein. Zum Wochenende übernimmt die Sonne wieder die Regie und es wird deutlich wärmer. Am Donnerstag bleibt der Himmel im Osten noch vielfach trüb. Dazu regnet es zeitweise. Im großen Rest des Landes werden die freundlichen Phasen wieder länger. Einzelne Schauer sind aber besonders rund um die Mittelgebirge noch möglich. Die Spitzenwerte erreichen 19 Grad in Dresden und bis zu 27 Grad entlang des Rheins.

Ab Freitag setzt sich überall wieder die Sommerwärme durch. Das Thermometer zeigt bei viel Sonnenschein dann verbreitet Höchstwerte zwischen 24 und 30 Grad. Im Südwesten wird es sogar noch etwas wärmer. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg entladen sich am Nachmittag aber einzelne Schauer und Gewitter.

taf

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