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Lübeck Rekordbilanz für die Naturbäder
Lokales Lübeck Rekordbilanz für die Naturbäder
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21:59 28.09.2016
Ein Plus bei den Naturbädern: Mit 96 988 Besuchern haben die Naturbäder Falkenwiese, Marli und Kleiner See in Eichholz in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Andreas Pawlowski freut sich vor allem über die neue Badestelle Kleiner See. Dort wurden die Besucherzahlen fast verdoppelt.
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Lübeck

Mit 96 988 Besuchern haben die Naturbäder Falkenwiese, Marli und Kleiner See in Eichholz in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Die beiden Vorsitzenden des Gemeinnützigen Vereins Naturbäder Lübeck, Andreas Pawlowski und Claus Burgdorff, legen jetzt die Jahresbilanz vor und äußern sich begeistert: „Seit der Übernahme der Naturbäder vor elf Jahren durch den Gemeinnützigen Verein haben noch nie so viele Menschen die Badestellen in Lübeck besucht – und das trotz des eher schlechten Sommers.“ Der „fulminante Endspurt“ der Sommersaison mit Temperaturen im September um die 30 Grad habe für eine tolle Bilanz gesorgt.

„Die Investitionen im Naturbad Kleiner See

haben sich gelohnt.“Andreas Pawlowski

Während die Naturbäder Falkenwiese und Marli ihre Besucherzahlen vom Vorjahr leicht steigern konnten, gab es beim Kleinen See in Eichholz fast eine Verdoppelung. Die Gästezahlen stiegen von 13000 auf 25000. Als Grund für dieses hervorragende Ergebnis nennt Claus Burgdorff die Sanierung der Badeanstalt, die jahrelang den Charme der 50er-Jahre ausstrahlte. Jetzt gebe es dort zum Beispiel erstmals Duschen. Burgdorff: „Wir haben viele neue Badegäste gewonnen, die den Komfort schätzen.“ In den letzten beiden Wochen habe es in den Lübecker Naturbädern „gebrummt“. Auch Andreas Pawlowski ist begeistert von den Besucherzahlen im Naturbad Kleiner See: „Ein tolles Ergebnis und eine Bestätigung dafür, dass sich die Investitionen der Sponsoren in den Neubau gelohnt haben.“ Und Claus Burgdorff ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden.“ Er hoffe, dass sich hinter den gestiegenen Besucherzahlen ein neuer Trend „hin zu den Naturbädern“ verberge und deren Beliebtheitsgrad auch in den kommenden Jahren weiter steige.

Der Verein Naturbäder freut sich zudem über eine weitere Finanzspritze. Er erhielt von der Aktion „Das Ehrenamt macht keine Ferien“ des Sparkassen- und Giroverbandes Schleswig-Holstein und RSH 2000 Euro. Das Geld soll für die Anschaffung eines neuen Rettungs- und Arbeitsbootes verwendet werden.

Durchwachsener sieht die Jahresbilanz der beiden Lübecker Freibäder in Moisling und Schlutup aus. Sie litten stärker unter den widrigen Wetterbedingungen. Vor allem die mäßige Wetterlage in den Monaten Juli und August machte ihnen zu schaffen. Gerade während der Schulferien gab es nur selten klassisches Freibad-Wetter. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Besucherzahl in den beiden Freibädern nach Aussage von Peter Scholl, Leiter Controlling bei den Lübecker Schwimmbädern, um 8,1 Prozent auf 52 000. Das waren 4500 Badegäste weniger als 2015. Der warme September habe die Bilanz noch ein wenig herausgerissen. Doch die Schulferien seien die Haupteinnahmequelle der Freibäder – und genau in dieser Zeit habe der Sommer nicht mitgespielt.

Torsten Teichmann

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