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Lübeck Sana Klinik unterstützt Praxis ohne Grenzen
Lokales Lübeck Sana Klinik unterstützt Praxis ohne Grenzen
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21:16 06.09.2013

Die Praxis ohne Grenzen in Stockelsdorf macht ihrem Namen alle Ehre. Hier wird Patienten unabhängig von ihrer Herkunft geholfen. Einzige Bedingung: Sie müssen bedürftig sein. „Wir geben nicht nur medizinische Hilfen, sondern organisieren sie auch, wenn wir zusätzliche Unterstützung brauchen“, berichtet Dr. Gisela Wartke, die Gründerin der Praxis ohne Grenzen. Unterstützung bekommt die Medizinerin mit ihrer Praxis auch von der Sana Klinik Lübeck. Geschäftsführer Klaus Abel: „Menschen, die durch alle sozialen Netze gefallen sind, müssen auch Hilfe bekommen.“

Zu den wöchentlichen Sprechstunden der Praxis ohne Grenzen kommen mittlerweile nicht nur Menschen aus Stockelsdorf und Umgebung. Es kommen auch Frauen und Männer aus Hamburg oder Lübeck, die alle eines eint: Sie haben keine Krankenversicherung. So wie Dennis V. (Name geändert). Der Mittvierziger aus Lübeck hat jahrelang versucht, sich als selbstständiger Allround-Handwerker durchzuschlagen.

Er war privat versichert, aber die Geschäfte liefen so schlecht, dass er seine Beiträge nicht mehr zahlen konnte. Schließlich musste er mit seinem Betrieb Insolvenz anmelden. Damit nicht genug.

Dennis V. hat auch schwere gesundheitliche Probleme. Erst als er die Schmerzen kaum noch aushalten konnte, fand er den Weg in die Praxis ohne Grenzen. „Die Diagnose war ganz schnell gestellt.

Beidseitiger Leistenbruch“, berichtet Gisela Wartke. An einer Operation führe kein Weg vorbei.

Gisela Wartke hat daraufhin Kontakt zur Sana Klinik Lübeck aufgenommen. „Hier wurde ich selbst schon operiert und habe auch schon viele Patienten aus meiner Praxiszeit dorthin überwiesen“, so die Medizinerin. Chefarzt Dr. Sven Eisold und der Leitende Oberarzt Dr. Uwe Kiel sowie Klaus Abel signalisierten schnell, dass sie die rund 1700 Euro für die OP übernehmen werden.

Unabhängig von dem medizinischen Eingriff steht das Sana-Team um Ulrike Potschkat Dennis V. weiter zur Seite. „Wir müssen sehen, dass er wieder in einer Krankenversicherung unterkommt“, so die Sozialdienst-Mitarbeiterin. Durch Hartnäckigkeit sei es ihr kürzlich gelungen, einen anderen Patienten aus der Praxis ohne Grenzen in einer Krankenversicherung unterzubringen und erfolgreich in der Klinik zu therapieren.

sep

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