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Lübeck Sana wehrt sich gegen „Polemik“
Lokales Lübeck Sana wehrt sich gegen „Polemik“
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22:15 05.04.2014
Lübeck

Obwohl Land und städtischer Rettungsdienst die neue Schlaganfall- Spezialstation der Sana-Klinik in der Kronsforder Allee mittlerweile als Behandlungseinheit anerkennen (die LN berichteten), bleibt das das Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) weiter kritisch. So bezeichnet das UKSH gegenüber verschiedenen Medien die Entscheidungen zur Schlaganfallversorgung in den Sana-Kliniken für die Patienten als „Russisches Roulette auf Kosten der Patienten“.

Dies ruft nun den Sana-Geschäftsführer Klaus Abel auf den Plan. „Die sachlich unrichtigen Behauptungen über angebliche Todesfälle als Reaktion des UKSH auf die Entscheidungen von Stadt und Land sind nicht nur falsch, sondern sollen vor allem die Menschen verunsichern. Für die gemeinsame, verantwortliche Versorgung der Menschen in und um Lübeck stellt sich das UKSH hiermit selbst ein schlechtes Zeugnis aus“, so Abel in einer aktuellen Stellungnahme, „wir fordern das UKSH auf, bei der Patientenversorgung statt auf Polemik weiter auf Partnerschaft ,Für den Patienten‘ zu setzen.“

Abel weist darauf hin, dass der Impuls zur Einrichtung der Schlaganfalleinheit an der Sana-Klinik Lübeck von Mitarbeitern aus dem UKSH gekommen sei. „In Kenntnis der Versorgungssituation am Uniklinikum haben sich im Jahr 2013 aus eigenem Antrieb der ärztliche Leiter und die leitende Pflegekraft der Schlaganfalleinheit am UKSH für einen Wechsel zu Sana entschieden“, führt der Geschäftsführer aus. Der notwendige Ausbau der Kapazitäten zur Schlaganfallversorgung am UKSH sei in der vorherigen Zeit verschlafen worden. „Jetzt die ehemaligen Leistungsträger zu verunglimpfen und ihnen schlechte Arbeit ausstellen zu wollen, ist kein Stil“, resümiert er.

„Gemeinsam für Lübeck!“ müsse das Motto in der Gesundheitsversorgung sein. „Deshalb haben wir für den 7. Mai einen Gesprächstermin mit dem UKSH-Vorstand vereinbart und suchen weiter das Miteinander für den Patienten“, so Abel.

LN

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