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Lübeck Schüler debattieren große Fragen der Europa-Politik
Lokales Lübeck Schüler debattieren große Fragen der Europa-Politik
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20:23 08.06.2016
Genießen den regen politischen Austausch: die Teilnehmer Rasmus Kriest (v. l.), Anna Stibbe, Martha Stolze und Lukas Feddern. Quelle: Riedel

„Was für eine tolle Idee“, lobte Ministerpräsident Torsten Albig. Am Dienstagabend begrüßte er die 150 Teilnehmer des Europäischen Jugendparlamentes (EJP) zu ihrer Nationalen Auswahlsitzung im Rathaus. Zum 26. Mal kommen dabei Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam über politische Fragen in Europa zu diskutieren.

Dieser Einsatz verdiene viel Anerkennung, bemerkte Albig. „Wir brauchen Menschen wie Sie, die sich für ein vereintes Europa engagieren.“ Zwar seien viele Zusammenhänge bei 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union komplex, aber dennoch müsse es gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen geben. Genauer gesagt: Diskussionen zu den Aspekten der Gesundheitsversorgung im europäischen Raum. Mit diesem Thema nämlich befassen sich die 15- bis 19-jährigen Schüler in dieser Woche. In neun Ausschüssen reden die Jugendlichen über verschiedene und selbst gewählte Aspekte der Gesundheitspolitik.

„Dabei geht es zum Beispiel um die gesundheitlichen Risiken bei Fettleibigkeit oder die Struktur der labor-medizinischen Versorgung“, erklärte Teilnehmer Lukas Feddern (17) aus Hamburg. Das seien alles Themen, die viele junge Menschen in der ganzen Welt betreffen und interessieren würden.

Für den Schüler ist es die erste nationale Auswahlsitzung nach Veranstaltungen auf regionaler Ebene. „Es ist toll, so viele neue Menschen kennenzulernen, denn es sind auch viele Teilnehmer aus Polen, Finnland, der Schweiz und den Niederlanden als Gäste dabei.“ Das fördere nicht nur den inhaltlichen Austausch untereinander. Schließlich fänden auch alle Debatten und Meetings auf Englisch statt, sagte Feddern. Am besten gefalle ihm an der Arbeit im Jugendparlament das Besprechen relevanter Themen. „Es ist doch super, dass sich jeder zu seinen Interessengebieten auch politisch ausleben kann“, stimmte Projektleiter Martti Klockemann (20) zu. Schließlich könne man so die Politik den Jugendlichen näherbringen. Viele Schulen unterstützen das EJP daher in Arbeitsgemeinschaften und im Unterricht.

Organisiert und durchgeführt wird das EJP ausschließlich ehrenamtlich durch Schüler und Studierende. Noch bis morgen tagen die Jugendlichen in Lübeck. Eine Jury wird dann entscheiden, welche der Teilnehmer an den internationalen Sitzungen in Trondheim (Norwegen) und Laax (Schweiz) teilnehmen dürfen.

• Informationen zum Verein gibt es unter www.wettbewerb.eyp.de.

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