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Lübeck Schweißarbeiten lösen Großeinsatz am UKSH aus
Lokales Lübeck Schweißarbeiten lösen Großeinsatz am UKSH aus
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17:56 14.03.2018
Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, mussten aber nicht eingreifen. Quelle: Holger Kröger
Lübeck

"Es war eine gute Übung", bilanzierte Einsatzleiter Bernd Neumann, "bei solchen Lagen ist es wichtig, dass man klotzt und nicht kleckert". Schließlich sei es in einem sensiblen Bereich wie einem Krankenhaus besonders wichtig, schnell ausreichend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.

Ausgelöst hatte den Einsatz um 15.31 Uhr eine Brandmeldeanlage in einem Technikraum des UKSH. Da die Betriebsfeuerwehr die Rückmeldung gab, dass es zu einer Verrauchung gekommen sei, erhöhte die Zentrale die Einsatzlage auf "Feuer 2". Schließlich ist ebendieser Technikraum für die Stromversorgung eines Viertels der Klinik mitverantwortlich.

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So kam es dazu, dass die Feuerwachen 1 und 2 alarmiert wurden und auch die Freiwilligen Feuerwehren Wulfsdorf-Vorrade, Büssau, Krummesse und Kronsforde auf den Plan gerufen wurden. Außerdem wurde - wie laut Bernd Neumann in solchen Lagen üblich - die Einsatzleitung des Krankenhauses hochgefahren und ein Stab gebildet, der im Notfall eine Evakuierung durchgeführt hätte.

Das war dann nicht nötig. Zwar mussten die Mitarbeiter mehrerer angrenzender Stationen vorsorglich aus den Gebäuden, Patienten seien aber nicht betroffen gewesen. Als sich herausstellte, dass sich bei Schweißarbeiten in einem Nachbarraum Rohre erhitzt hatten und etwas Lack verbrannt war, konnten die Feuerwehrleute wieder einpacken und die Einsatzstelle an die Kollegen von der Betriebsfeuerwehr übergeben. Der Rauch war durch einen Mauerdurchbruch in den Technikraum gezogen.

Vor Ort waren etwa 60 Kräfte der Feuerwehren, außerdem Polizei und rund zehn Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehr. Bernd Neumann betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr sehr gut geklappt habe: "Das ist wichtig, da wir uns dann nicht allein in dem Neubaubereich orientieren müssen."

Kilian Haller

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