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Lübeck Segen für Radfahrer
Lokales Lübeck Segen für Radfahrer
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16:34 10.12.2015

Die Radfahrstreifen im Mönkhofer Weg, an der Untertrave und an der Kanalstraße sind ein Segen für jeden, der sich umwelt- und klimafreundlich auf zwei Rädern und mit eigener Muskelkraft fortbewegt. Die Autofahrer können die Radler sehen, weil sie neben ihnen unterwegs sind.

Zwei große Gefahren lauern auf die Zweiradfahrer, selbst wenn sie sich vollkommen gesetzestreu verhalten. Die Fahrer abbiegender Autos haben die heutzutage ziemlich schnell fahrenden Pedalisten oft nicht im Blick, weil zwischen Fahrbahn und Radweg parkende Autos stehen. Noch kritischer ist die Begegnung von Radlern und Fußgängern. Wer oft in Lübeck radelt, kennt diese Situationen zur Genüge.

Fußgänger gehen unvermittelt über den Radweg zum parkenden Auto oder zur Ampel — ohne sich umzuschauen. Noch schlimmer sind die kombinierten Rad- und Fußwege.

Radfahrer auf die Straße — dann sind alle Probleme gelöst. Die gemeinsame Spur für Busse, Taxen, Rettungsfahrzeugen und Fahrradfahrer ist der nächste Schritt. Das erfordert von allen Verkehrsteilnehmern Disziplin — da sind die Radler zu Recht gefordert. Trotzdem: Andere Städte zeigen, dass solche Kommunalspuren funktionieren. Lübeck will eine Fahrradstadt sein — da muss es diese modernen Infrastrukturen geben. Und sie sind nebenbei viel günstiger als der Neubau von Radwegen.

Kai Dordowsky

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