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Lübeck Singen und Spielen für die „Artemis“
Lokales Lübeck Singen und Spielen für die „Artemis“
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21:18 04.07.2017
Die 40 Kinder der Kurrenden aus St. Aegidien singen sich an Bord des Nordkirchenschiffes „Artemis“ ein. Quelle: Foto: Cosima Künzel

Das Nordkirchenschiff feiert mit einer Segeltour das Reformationsjubiläum (die LN berichteten), und der bunte Hafennachmittag am Ankerplatz Wallhalbinsel passte perfekt dazu. Denn die Kurrenden aus St. Aegidien sangen Stücke aus dem Kindermusical Luther, und das Jugendpfarramt bot mit der Bugenhagengemeinde eine Luther-Erlebnis-Rallye an. Am Abend standen noch Luther-Choräle auf dem Programm.

„Diese Schiffstour ist einmalig. Wir freuen uns sehr, dass wir hier so freundlich begrüßt werden“, sagt Frank Zabel von der Pressestelle der Nordkirche, während sich die 40 Kinder der Kurrenden aus St. Aegidien an Deck für ein Foto aufstellen. Ihre Stücke aus dem Musical „Luther“ von Gerd-Peter Münden präsentieren die Sechs- bis 13-Jährigen dann unter Leitung von Eckhard Bürger auf der Bühne und bekommen viel Applaus dafür (Premiere am 8. Oktober).

Begeistert von dem Dreimaster „Artemis“ zeigt sich auch Nelli Fur (40), Diakonin der Bugenhagen-Gemeinde. Sie hat mit 16 „Teamern“ die Rallye rund um Luther vorbereitet und nun stehen die jungen Leute in Kostümen an den verschiedenen Stationen bereit. Insgesamt gibt es sechs Stände – und an diesen können die kleinen Gäste „Thesennageln“, „Apfelbeißen“, „Tauziehen“, einen Parcours laufen, sich schminken lassen und Buchdruck ausprobieren. Außerdem war der Seemannsmissionsbus auf Tour.

Lübeck ist der dritte Ankerplatz, den das Nordkirchenschiff „Artemis“ nach Stralsund und Wismar besucht. Heute morgen geht es weiter nach Neustadt; insgesamt will die Crew vier Wochen lang unterwegs sein, um 14 Häfen an der Ost- und Nordseeküste anzulaufen. „Die Idee ist, das wir alle 13 Kirchenkreise besuchen“, erklärt Sprecher Zabel und berichtet, dass auch Gäste mitsegeln dürfen. Beate Jentzen (51) von Ring evangelischer Gemeindepfadfinder war fünf Nächte dabei, muss jetzt von Bord und würde gerne bleiben. Denn im nächsten Hafen wartet bestimmt wieder ein tolles Programm.

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