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Lübeck Sinnvolles Heizen kann sich lohnen
Lokales Lübeck Sinnvolles Heizen kann sich lohnen
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21:30 10.10.2017
„Heizung checken – Geld einstecken!“: Projektpartner der „Lübecker Offensive Heizungsoptimierung“ starteten gestern die Kampagne. Quelle: Foto: Hassink
Innenstadt

Pünktlich zu Beginn der Heizsaison vergab die Hansestadt 70 Gutscheine für Termine zur Heizungsberatung an lokale Projektpartner. Diese sollen die Gutscheine nun an die Verbraucher verteilen. Die Aktion ist ein Bestandteil der neuen Kampagne „Lübecker Offensive zur Heizungsoptimierung“, die gestern im Rathaus präsentiert wurde. Ziel ist es, die Verbraucher für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, dass sich eine Heizungsoptimierung langfristig auch im Portemonnaie bemerkbar macht. „Die Einsparung von Energie in Wohngebäuden ist eine wichtige Stellschraube, um die Klimaschutzziele unserer Hansestadt zu erreichen“, sagte Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) gestern im Rathaus. An dem Projekt sind außer der Stadt noch sieben Partner beteiligt. Vertreter von Mietern, Eigentümern und Verbrauchern sowie die Handwerkskammer, die Schornsteinfegerinnung und die Innung Sanitär, Heizung, Klima sind in das Projekt einbezogen.

„Unsere Partner haben den direkten Kontakt zum Verbraucher“, sagte Andrea Witt vom Team Klima und Immissionen der Hansestadt. Handlungsbedarf bestehe in Lübeck in jedem Fall, da der Energieverbrauch im Norden allgemein sehr hoch läge. „Die acht Städte mit dem höchsten Verbrauch liegen in Schleswig-Holstein, darunter ist auch Lübeck“, erläuterte Florian Schmölz von der Verbraucherzentrale Lübeck. Dies liege vor allem an den denkmalgeschützten Häusern der Hansestadt.

„Es wurde schon viel Geld in Sanierungen investiert“, sagt Sascha Färber vom Eigentümerverein Haus und Grund Lübeck. „Durch die freiwillige Beteiligung und die neutrale Beratung ist dieses Projekt sinnvoll.“ Die Kampagne solle keine Wirtschaftsförderung sein, sondern Verbrauchern eine Anlaufstelle für Beratungen geben. „Jedes Haus braucht eine andere Heizung“, betonte Eckard Saß von der Innung Sanitär, Heizung, Klima. Verbraucher, die einen Beratungstermin wahrnehmen, bekommen Besuch von einem Ingenieur, der die Heizungsanlage auf Verbesserungen untersucht. „In den meisten Fällen reicht schon eine neue Dämmung“, erklärt Florian Schmölz. Bei größeren Investitionen berät die Verbraucherzentrale über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Programms „Heizungsoptimierung“ des Bundeswirtschaftsministeriums.

sha

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