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Lübeck St. Pauli kostet Lübeck-Spiel 400 000 Euro
Lokales Lübeck St. Pauli kostet Lübeck-Spiel 400 000 Euro
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16:20 12.07.2011
Das Stadion an der Lohmühle. Quelle: Silz
Lübeck

„Der

Gesamtschaden beläuft sich für uns auf 400 000 Euro“, sagte St.

Paulis Vizepräsident Bernd-Georg Spies dem „Hamburger Abendblatt“. Enthalten sind die Einnahmeverluste und die Stadionmiete.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte den Erstliga-Absteiger nach dem

Becherwurf eines Zuschauers auf einen Linienrichter zu einer

Stadionsperre für ein Spiel verurteilt.

Zudem sind bisher von den 12 500 Karten für die Hamburger Anhänger

nur 6000 verkauft. „Das ist bedauerlich und überraschend“, sagte

Sprecher Christian Bönig. Deshalb startete der Club nun den freien

Verkauf. Insgesamt fasst die Lohmühle 17 649 Zuschauer, 1250 beträgt

davon das Kontingent für Ingolstadt.

Ob der Bierbecher-Werfer regresspflichtig gemacht werden kann,

steht noch nicht endgültig fest. Die Hamburger Staatsanwaltschaft

steht zwar am Ende der Ermittlungen, der vermeintliche Täter leugnet

aber nach wie vor. „Wir werden uns der Sache zivilrechtlich annehmen,

wenn die Schuldfrage geklärt ist“, sagte Spies.

Ungeklärt ist derweil die Zukunft von Innenverteidiger Carlos

Zambrano, dessen Wechsel nach Hoffenheim aus gesundheitlichen Gründen

nicht geklappt hatte. Der Abwehrspieler landete am Montag wieder in

Hamburg und absolvierte am Dienstag ärztliche Untersuchungen. Wegen

eines langwierigen Sehnenabrisses im Hüftbeuger fiel der Peruaner

durch den Medizincheck in Hoffenheim, wo Trainer Holger Stanislawski

ihn gern im Kader gehabt hätte.

Der vom FC Schalke noch für eine Saison Ausgeliehene hofft aber

weiter auf einen neuen Arbeitgeber in der Bundesliga. „Entweder

wechselt er noch, was uns eine nicht zu verachtende

Transferentschädigung bescheren würde, oder wir haben den besten

Innenverteidiger der Liga. Das sind für den FC St. Pauli beides sehr

komfortable Alternativen“, sagte Spies.

LN

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