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Lübeck Stabiler Arbeitsmarkt in Lübeck
Lokales Lübeck Stabiler Arbeitsmarkt in Lübeck
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20:36 31.08.2016
Kathleen Wieczorek sieht einen „stabilen Arbeitsmarkt“.

Der Lübecker Arbeitsmarkt entwickelt sich trotz der Sommerpause weiterhin positiv. Im August waren in der Hansestadt 9919 Arbeitslose gemeldet, das sind zwar 79 (0,8 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 1156 (10,4 Prozent) weniger als im August 2015.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat an und ging um 1,2 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,9 Prozent zurück. Damit verzeichnet Lübeck die niedrigste Arbeitslosenquote der kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein wie zuletzt vor zwei Jahren.

Im gesamten Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, zu dem auch der Kreis Ostholstein gehört, waren im August 15 309 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 227 (1,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 1369 (8,2 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote stieg im Bezirk um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat an, ging aber um 0,8 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 7,1 Prozent zurück. Im August wurden in Lübeck und Ostholstein 1343 Jobs neu angeboten, das sind 283 oder 26,7 Prozent mehr als im August des vergangenen Jahres.

Kathleen Wieczorek, Geschäftsführerin Operativ in der Lübecker Agentur für Arbeit, äußerte sich gestern positiv über die Entwicklung des Arbeitsmarktes, vor allem im Hinblick auf den starken Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Jahresvergleich. Für den leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Juli nannte sie die „übliche Sommerpause“ als Ursache.

Kathleen Wieczorek verwies auf eine klare Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: „Menschen ohne berufliche Qualifizierung sind öfter von Arbeitslosigkeit betroffen. Arbeitsplätze für Ungelernte gehen im Zuge der Digitalisierung immer weiter zurück, und der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern steigt aufgrund der demografischen Entwicklung weiter an.“ Eine fundierte Ausbildung bilde deshalb einen wichtigen Grundstein für die berufliche Zukunft. Fachkräfte würden deutlich besser entlohnt als angelernte Arbeitskräfte. Sie würden auch im Alter von höheren Einkünften profitieren.

tt

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