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Lübeck Stadt kommt protestierenden Eltern entgegen
Lokales Lübeck Stadt kommt protestierenden Eltern entgegen
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19:47 27.11.2018
CDU-Politiker Ulrich Krause (2.v.r.) diskutierte im Rathaus mit Eltern und Schulleiter der Travemünder Stadtschule. Quelle: Kai Dordowsky
Travemünde

Die Stadt stellt sicher, dass Besucher des künftigen Stadtteilbüros Travemünde den Grundschülern der Stadtschule Travemünde nicht begegnen können. Der Hauptausschuss der Bürgerschaft beschloss das auf Antrag der CDU. Innensenator Ludger Hinsen (CDU) will der Schule außerdem bei den Öffnungszeiten entgegenkommen. Das Stadtteilbüro, das maximal an ein bis zwei Tagen geöffnet ist, ist erst ab 16 Uhr zugänglich. Um diese Zeit endet die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule.

Eineinhalb Stunden lang debattierte der Hauptausschuss über die Risiken, die die Sechs- bis Zehnjährigen ausgesetzt sind, wenn Erwachsene in dem Gebäude den Bürgerservice aufsuchen. „Wir Eltern sind in großer Sorge“, schilderte Elternvertreterin Stefanie Clausen-Kestermann die Stimmung, „wir haben Angst, dass fremde Personen Zugriff auf die Ranzen, Tablets und die Kinder selbst haben könnten.“ Die Kooperation mit dem Kurbetrieb, der ebenfalls in dem Gebäude sitzt, sei möglich, weil dort neun Personen im Monat vorsprechen würden. Clausen-Kestermann rechnet beim Stadtteilbüro mit bis zu 100 Personen.

Aus Sicht von Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) ist der Umbau kein Problem, weil ohnehin bauliche Maßnahmen vorgesehen seien. Ulrich Krause, Travemünder CDU-Politiker: „Der Zugang zur Schule durch Menschen, die das Stadtteilbüro aufsuchen, muss definitiv ausgeschlossen werden.“

Das hat die Verwaltung zugesagt. Der Hauptausschuss segnete damit das gesamte Konzept von Lindenau und Hinsen zur Wiedereröffnung von Stadtteilbüros ab. Das letzte Wort hat am Donnerstag die Bürgerschaft.

Kai Dordowsky

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