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Lübeck Stadtteilbüros: 2013 sind schon 48 Servicetage ausgefallen
Lokales Lübeck Stadtteilbüros: 2013 sind schon 48 Servicetage ausgefallen
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21:10 13.08.2013
Lübeck

Enge Personaldecke, Urlaubszeit, Krankheiten, Einarbeitung neuer Mitarbeiter — immer öfter fallen Servicezeiten in den sechs Stadtteilbüros aus, werden die Einrichtungen zum Teil über Wochen geschlossen. Jetzt legt die Stadt Zahlen vor. Danach wird das Problem immer schlimmer. 2011 fielen 14 Servicetage aus, 2012 waren es schon 31, und in diesem Jahr sind es bis zum 13. August bereits 48 gewesen.

Innensenator Bernd Möller (Grüne) bedauert die Unannehmlichkeiten für die Bürger. Um wieder einen reibungslosen Service zu bieten, prüft Möller, die Serviceangebote zu konzentrieren. Vorstellbar sei die Schließung einzelner Standorte oder die Konzentration von Kfz-Angelegenheiten bei der Zulassungsstelle im Meesenring.

Aktuell sind von den 37 Planstellen 36 besetzt. Durch Urlaub, Krankheit oder Elternzeit sind faktisch aber 22 Mitarbeiter im Dienst. Möller: „Langfristige Erkrankungen nehmen zu, die individuelle Arbeitsbelastung wächst.“ In den letzten Jahren seien mit der Einführung der neuen Reisepässe und Personalausweise sowie der ständigen Weiterentwicklung der elektronischen Ausstattung die Bearbeitungsvorgänge komplizierter, umfangreicher und weitgehend zeitintensiver geworden. 2011 wurden in allen sechs Stadtteilbüros 52 000 Meldefälle sowie 55 000 Auskünfte, Beglaubigungen und Führungszeugnisanträge erledigt. Außerdem wurden 40 200 private Kfz-Zulassungen vorgenommen.

Möllers Fachleute haben mobile Servicestationen und Zusammenlegung mit anderen Einrichtungen in den Stadtteilen geprüft. Ergebnis: Es lohnt nicht, denn Räume müssten aufwendig hergerichtet, die nötige Technik angeschafft und der Datenschutz sichergestellt werden.

dor

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