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Lübeck Stadtteilbüros: Politiker fordert Rücktritt von Innensenator
Lokales Lübeck Stadtteilbüros: Politiker fordert Rücktritt von Innensenator
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16:47 09.06.2017
Kundgebung zur Öffnung des Stadtteilbüros in Kücknitz. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
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Lübeck

Alle bisherigen Überlegungen, in Sachen geschlossene Stadtteilbüros Abhilfe zu schaffen, seien gescheitert, erklärte Georg Sewe vom Gemeinnnützigen Verein Kücknitz. Auch Pläne für die Einrichtung von kleinen Rathäusern würden den Bürgern nichts nützen, weil die Umsetzung Jahre beanspruche. Sewe: "Wir brauchen sofort eine Lösung."  Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Thomas Misch, forderte auf der Kundgebung den Rücktritt von Innensenator Ludger Hinsen (CDU). "Hinsen kennt sich nicht aus und kriegt nichts hin", kritisierte Misch.

Detlev Stolzenberg, parteiloser Bürgermeister-Kandidat und Organisator der Kundgebung, nannte die Schließung von vier Stadtteilbüros einen politischen Fehler, der unverzüglich korrigiert werden müsse. Stolzenberg forderte auch eine klare Positionierung der Verwaltung: "Hinsen verweist auf die Politiker und Bürgermeister Bernd Saxe tritt gar nicht in Erscheinung." Spannend wird die Abstimmung im Fachausschuss und in der Bürgerschaft in diesem Monat. Gleich sechs Anträge verschiedener Fraktionen befassen sich mit einer Lösung der Zustände in den beiden Stadtteilbüros und in der Kfz-Zulassungsstelle. Die weitestgehenden Forderungen lauten, dass alle vier geschlossenen Anlaufstellen wieder eröffnet werden und die Kücknitzer als erste - schom zum 1. Juli. 

dor

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