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Lübeck Startschuss für die Umgestaltung der Untertrave
Lokales Lübeck Startschuss für die Umgestaltung der Untertrave
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10:05 03.08.2017
Der Straßenabschnitt „An der Untertrave“ sieht mehr Platz für Fußgänger vor. Die Fahrbahn wird verengt, der Bürgersteig an der Häuserseite verbreitert. Quelle: Cosima Künzel

Es geht los. Endlich. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und Bausenatorin Joanna Glogau (parteilos) haben gestern den ersten Pflasterstein auf dem Platz vor der Drehbrücke gehoben. Ab dem 14. August wird der westliche Altstadtrand grundlegend umgestaltet. Nach dem Vorbild der Obertrave soll nun auch das Teilstück der Untertrave in neuem Glanz erstrahlen und damit „die Aufenthalts- und Wohnqualität erheblich verbessern“, sagt Glogau.

In einem ersten Schritt werden neue Schmutz- und Regenwasserleitungen gelegt. Flächen zum Flanieren, ein Servicegebäude mit öffentlichen Toiletten, ein Kiosk und fünf neue Bäume sind in den Plänen außerdem vorgesehen. „Ganz besonders freuen wir uns über eine große Freitreppe“, so Glogau. Sie soll direkt hinunter zum Wasser führen. „Die Menschen können dort frei sitzen und ihre Füße ins Wasser halten. Kanufahrer können ihre Boote festmachen und an Land gehen“, erklärt Stadtplanerin Christine Koretzky. Die Treppe werde aus Beton und Holz gebaut und barrierefrei gestaltet.

Der Straßenabschnitt „An der Untertrave“ sieht mehr Platz für Fußgänger vor. Die Fahrbahn wird verengt, der Bürgersteig an der Häuserseite verbreitert. „Da können Restaurants und Cafés dann ihre Tische und Stühle rausstellen“, so Koretzky.

Während des gesamten Zeitraums wird für den Straßenabschnitt in Richtung Hubbrücke eine Einbahnstraßenregelung gelten. „Für etwa sechs Wochen wird die Drehbrücke gesperrt“, erklärt Matthias Drever vom Bereich Stadtgrün und Verkehr. Wann genau, wisse man derzeit noch nicht.

7,58 Millionen Euro kostet der Umbau, größtenteils wird er über Bund und Land finanziert. Ende 2018 muss alles fertig sein, sonst gibt es keine Fördergelder. Ursprünglich sollte die Untertrave bis zur Holstenstraße erneuert werden. Das verhinderte ein Bürgerentscheid. „In zwei Jahren werden wir die Verhandlungen aber wieder aufnehmen“, sagt Saxe.

 sbu

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