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Lübeck Stattauto setzt auf E-Autos
Lokales Lübeck Stattauto setzt auf E-Autos
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17:15 12.10.2018
Hinrich Kählert, Vorstand von Stattauto (r.), und Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) weihen die neue Ladestation an der Kanalstraße ein. Quelle: Lutz Roeßler
Innenstadt

Hinrich Kählert, Vorstand von Stattauto, hat eine Vision: „2030 fahren in der Altstadt keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr, sondern nur noch emissionsfreie Fahrzeuge.“ Um dieser Vision ein kleines Stück näher zu kommen, hat das genossenschaftliche Unternehmen Geld in die Hand genommen. Für 10 000 Euro wurden an der Carsharing-Station in der Kanalstraße gegenüber vom Werkhof ein Stromanschlusskasten und zwei Ladesäulen für Elektroautos errichtet. Kählert: „Das haben wir alles selbst bezahlt. Wir leisten hier Pionierarbeit.“

In Kiel, wo Stattauto ebenfalls stark vertreten ist, habe die Stadt die Kosten für den Stromanschluss übernommen. In Kiel fahren auch die meisten der 30 nagelneuen Renault Zoes, die die Genossenschaft als E-Autos geleast hat. Nur sechs wurden in Lübeck stationiert, weil die Hansestadt nicht so viele innerstädtische Stellflächen ausweist wie die Landeshauptstadt. Kählert: „Wir würden gerne noch mehr E-Autos in Lübeck fahren lassen.“

Bürgermeister Lindenau versteht den Wunsch nach mehr öffentlichen Stellflächen für Carsharing, befürchtet aber eine Debatte um knappen Parkraum. „Dann bekommen wir Diskussionen, dass Anwohnerparkplätze verloren gehen.“ Der Verwaltungschef ist ein Befürworter von Carsharing, „weil das die Umweltbelastung reduziert“. Lindenau will „die öffentlichen Parkhäuser beim Thema Elektromobilität stärker in den Fokus rücken.“

Die Ladesäulen in der Kanalstraße werden mit Ökostrom des nordfriesischen Anbieters GP Joule gespeist. Die E-Renaults können zu den gleichen Bedingungen wie die Verbrenner bei Stattauto gemietet werden.

Kai Dordowsky

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