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21:10 11.01.2018
Lübeck/Berlin

„Vor drei Jahren“, so Steinmeier (SPD), „stand ich mit meinen damaligen Außenministerkollegen der G-7-Staaten vor dieser Inschrift, die das berühmte Holstentor der Hansestadt Lübeck schmückt.“ Alle wüssten, wandte er sich an das Diplomatische Korps, „dass ich die Zukunft der Demokratie als Thema meiner Amtszeit gewählt habe.“ Eintracht innen – das sei eine Herausforderung in fast allen Demokratien. Aber nicht nur dort.

Frank-Walter Steinmeier.

Die Polarisierung vieler Gesellschaften sei ihm auf Reisen im In- und Ausland immer wieder begegnet. Der Druck der Globalisierung und die veränderte Debattenkultur stellten den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaften auf die Probe. Wenn der Blick auf das Gemeinsame, Verbindende verlorengehe, wenn der politische Ton rauer, gar unversöhnlich werde, „dann geht das auch an unserer Gesellschaft nicht spurlos vorüber.“ Vielfach steckten dahinter Angst vor der Zukunft und Sorge vor der Ungewissheit. Manche Menschen in unserem Land sähen als beste Antwort darauf Rückzug und Abschottung. In manchen Ländern sei dieser Rückzug zur herrschenden Politik geworden.

Für den Bundespräsidenten ist hingegen klar: „Ein solcher Rückzug, um die innere Eintracht zu sichern, kam für die Bürger der stolzen Hansestädte wie Lübeck nicht in Frage.“ Sie hätten von der Offenheit, vom Austausch, von der Neugier und der Zuversicht ihrer Händler und Seeleute, die sich auch ins Unbekannte hinauswagten, gelebt.

„Eintracht innen, draußen Friede“ – das verweise zugleich auf den engen Zusammenhang von Innen- und Außenpolitik. „Heute scheinen uns beide so eng ineinander verwoben wie noch nie zuvor.“ Das sei so aufgrund technologischer Entwicklungen, „die unsere Gesellschaften im Innersten durchdringen und die zugleich auch die Gewichte in der Welt verschieben.“ Umso wichtiger sei es, Innen und Außen nicht gegeneinander auszuspielen. Steinmeier: „Wir müssen vielmehr versuchen, beides auf verantwortliche Weise miteinander zu versöhnen.“

LN

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