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Lübeck Stifterpreis für den Nachwuchs
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15:26 28.09.2017
Die Stifterpreisträger Tom Böttger, Lena Mollwitz und Nikos-Emanuel Boldt (von links) halten ihre Auszeichnungen in den Händen. Quelle: Foto: Privat

Die Friedrich-List- Schule hat erneut den Stifterpreis Betriebswirtschaftslehre in der Praxis für herausragende Schülerleistungen vergeben. Damit soll zum siebten Mal ein Zeichen für eine sinnvolle Nachwuchsförderung gesetzt werden.

„Der Stifterpreis ermöglicht unseren Schülern, an betriebswirtschaftlichen Aufgaben zu arbeiten und ein Konzept zu entwickeln, welches ein real existierendes Problem löst“, erläutert Vanessa Pieper aus der Stifterpreiskommission. Die Themen, die behandelt werden, geben dabei Unternehmen vor; die Schüler bewerben sich mit einer Darstellung der Problemstellung und einem Lösungsansatz in Kurzform. Aus diesen Bewerbern werden drei ausgewählt. Sie verfassen ein Konzept und müssen dieses vor der fünfköpfigen Kommission aus Lehrkräften und Vertretern der regionalen Wirtschaft präsentieren sowie verteidigen.

Der erste Preis (1000 Euro) geht an Lena Mollwitz (20). Sie ist Auszubildende des Drägerwerks im Bereich Medizintechnik und hat sich mit dem Content Marketing beschäftigt. „Teile meines Konzeptes werden schon dieses Jahr umgesetzt“, sagt sie. Den mit 700 Euro dotierten zweiten Preis erhält Tom Böttger (19) für sein Konzept einer mobilen App für den Golfclub Reinfeld. Hiermit sollen Vereinsmitglieder alle Informationen über den Platz sowie Status- und Turnierübersichten abrufen können. Böttger war Schüler des Beruflichen Gymnasiums und hat in diesem Jahr sein Abitur bestanden. Auch sein Konzept soll realisiert werden.

Den dritten Preis (500 Euro) gewinnt Nikos-Emanuel Boldt (21), Auszubildender zum Automobilkaufmann im Rahmen eines dualen Studiums. Er erarbeitete für seinen Betrieb einen Leitfaden für das Social-Media-Marketing unter dem Motto „Digital werben, Analog verkaufen“. Laut Boldt darf er seine Ideen in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur nun ebenfalls umsetzen.

Nach Meinung von Matthias Reessing, Leiter der Berufsausbildung des Drägerwerks, haben sich die Preisträger weit über das Normale hinaus engagiert. „Sie haben für ihre Unternehmen beziehungsweise ihren Verein einen konkreten Mehrwert geschaffen.“ Außerdem lobte Reessing die Stifterpreisinitiative, „die es Schülern ermöglicht, theoretisches Wissen mit praktischen Anforderungen zu verknüpfen“. Der Stifterpreis wird vom Verein zur Förderung der beruflichen Bildung an der Friedrich-List-Schule finanziert.

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