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Lübeck Stadtwerke zahlt nicht jedem Schadensersatz
Lokales Lübeck Stadtwerke zahlt nicht jedem Schadensersatz
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16:28 28.08.2018
Am 16. Mai fiel in Lübeck der Strom aus. Wer kriegt seinen Schaden ersetzt – und wer nicht? Quelle: dpa
Lübeck

In Lübeck fiel am 16. Mai für vier Stunden der Strom aus. „Wir haben Dutzende Forderungen nach Schadensersatz“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Lars Hertrampf. Denn es waren immerhin 146000 Haushalte und 390 Großkunden ohne Strom. Eine ganze Stadt war lahmgelegt.

Aber nicht jeder bekommt Geld von den Stadtwerken. Geschäfte, die während des Stromausfalls öffnen konnten, kriegen ihren Schaden nicht ersetzt – beispielsweise, wenn sie Kleider verkaufen. Anders sieht das aus, wenn dadurch frische Ware verdorben ist. Anderes Beispiel: der kaputte Kühlschrank. „Die Geräte müssen das aushalten können“, sagt Hertrampf. Dafür seien sie ausgelegt, wenn beispielsweise die Sicherung zu Hause herausfliegt, dann dürfe ein Gerät auch nicht kaputt gehen.

„Wir prüfen jeden Einzelfall streng nach dem Gesetz“, sagt Hertrampf. Grundlage ist die Niederspannungsverordnung, Paragraf 18. Bis zu 5000 Euro kann ein Kunde geltend machen, so ist es dort notiert. Deshalb werde es auch bis zum Herbst dauern, bis genau feststeht: Was hat der Stromausfall die Stadtwerke gekostet? Klar ist aber schon jetzt: 90 000 Euro kosten die Stadtwerke die Reparatur des Schadens, der am Umspannwerk in Stockelsdorf entstanden ist.

Josephine von Zastrow

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