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20:43 15.11.2016
Suhl-Preis für Frauke Scheel (v. l.), Beate Heitmann, Katja Schmidt, Antoinette Horstmann, Inga Terpe und Theresia Pabst-Olbrich. FOTO: PETERSEN

Premiere bei der siebten Verleihung des Dr.- Ludwig-Suhl-Preises: Zum ersten Mal geht die Ehrung nicht an einen einzelnen Lehrer – sondern gleich an das ganze Kollegium der Rangenbergschule.

„Insgesamt haben sieben Schulleiter während der Ausschreibung Lehrer vorgeschlagen“, sagt Antje Peters- Hirt, stellvertretende Direktorin der Gemeinnützigen. Projekte und das Engagement außerhalb des Lehrplans hätten die Direktoren detailliert beschrieben. „Deshalb war es wahnsinnig schwierig, einen Gewinner zu wählen.“

Seit 2003 ehrt die Gemeinnützige mit Auszeichnung den besonderen Einsatz von Pädagogen. Vor Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD) und Bildungssenatorin Katrin Weiher (parteilos) nimmt sich Peters-Hirt Zeit für die eingegangenen Vorschläge, die in diesem Jahr nicht belohnt werden konnten, und trägt sie trotzdem vor. „Wir hoffen, dass die Projekte, die noch lange laufen, wieder vorgeschlagen werden“, so Peters-Hirt.

2500 Euro erhalten die Gewinner des Dr.-Ludwig- Suhl-Preises. In diesem Jahr geht die Ehrung an die Rangenbergschule. Die Lehrerinnen Frauke Scheel, Beate Heitmann, Katja Schmidt, Antoinette Horstmann, Inga Terpe und Theresia Pabst-Olbrich haben die Jury beeindruckt. Als erste Schule in Lübeck haben die Kücknitzer sogenannte Familienklasse als Unterrichtskonzept eingeführt. Alle Kinder der vier Jahrgänge lernen zusammen – die Dritt- und Viertklässler haben zusätzlich sechs Wochenstunden mehr Unterricht.

„Für die Klassen erstellten die Lehrer besonderes Lernmaterial“, sagt Antje Peters-Hirt bei der Übergabe des Preises an die sechs Pädagoginnen. top

LN

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