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Lübeck Tatort-Blitzkritik: "Der illegale Tod"
Lokales Lübeck Tatort-Blitzkritik: "Der illegale Tod"
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23:00 15.05.2011
Von Imre Grimm
Lübeck

Amali (Florence Kasumba) ist die einzige Überlebende und kennt nur noch ein Ziel: Rache. Denn verantwortlich für den Tod der Flüchtlinge sind ausgerechnet deutsche Polizisten, die im Auftrag der EU die Grenzen überwachen sollten. Vier Menschen haben große Schuld auf sich geladen. Und der Bremer Tatort schildert packend, wie unterschiedlich sie mit ihrer Schuld umgehen.

Einer (Daniel Lommatzsch) droht daran zu zerbrechen

und erträgt sein Leben nur noch mit Beruhigungsmitteln.

Eine (Ulrike C. Tscharre) versucht mit aller Macht, jegliches Gefühl zu unterdrücken und die Kontrolle zu behalten.

Einer (Arnd Klawitter) hofft darauf, dass die anderen das schon irgendwie regeln werden.

Und einer (Michael Pink) verbündet sich mit dem Opfer. Letzterer ist ein dicker Freund von

Kommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) und sorgt dafür, dass die Zuschauer eine ganz neue Seite von

Inga Lürsens (Sabine Postel) Kollegen kennenlernen.

In bester Teenager-Manier

lassen sich die Freunde mit Tequila volllaufen und schrecken auch nicht vor einer Blutsbrüderschaft

auf dem Kneipen-Klo zurück. Diesen unbeschwerten Moment kann dieser bedrückende Tatort gut

gebrauchen. Überflüssig hingegen ist die Mutter-Tochter-Problematik,

die dadurch entsteht, dass Lürsens Tochter plötzlich auch ihre Chefin ist.

Und auch die Szene, in der Lürsen aus Versehen den Staatssekretär niederschlägt,

hätte sich der Drehbuchautor getrost sparen können.

Trotz dieser Schwäche ein Tatort, der unter die Haut geht.

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