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Lübeck Tontalente wollen musikalische Brücken bauen
Lokales Lübeck Tontalente wollen musikalische Brücken bauen
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20:37 02.02.2018
Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (v. l.), Ann-Kristin Kröger und Isabel Kuczewski mit den Musikern des Musikcafé International. Quelle: Foto: Boerger
Innenstadt

„Es geht in erster Linie um Kultur, damit Einheimische und Zugewanderte etwas zusammen machen“, sagte Ann-Kristin Kröger, Vorstand von Tontalente. Das Ziel sei es, durch die Sprache der Musik kulturelle Vielfalt zu schaffen. Was alles in einer solchen Zusammenarbeit entstehen kann, zeigten die Musiker des Musikcafé International unter der Leitung von Rami Faisal, einem syrischen Geiger und Musikpädagogen. Voller Elan spielten die rund 30 Musiker das Lied eines türkischen Komponisten mit dem Titel „Freiheit“.

„Kultur baut Brücken“, erklärte Torsten Geerdts, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, vor etwa 100 Gästen in der Essigfabrik. „Musik ist ein wunderbares Mittel, um miteinander in Kontakt zu treten. Und Musik funktioniert wunderbar auch ohne umfassende Sprachkenntnisse.“

Das Projekt bestehe aus drei Bausteinen, führte Ann-Kristin Kröger aus. Zum einen sollen Menschen mit Migrationshintergrund in bereits bestehende Musikgruppen in Lübeck und Umgebung integrieren werden. Unter dem Namen „Mama macht Musik“ sollen zudem Gruppen von Müttern gebildet werden, die gemeinsam Musik machen und sich näher kennenlernen. Als dritte Säule sollen die musikpädagogischen Erfahrungen in Schulungen weitergegeben werden.

Das Projekt läuft seit August und ist auf eine Dauer von drei Jahren angelegt. Unterstützt wird es zu 75 Prozent durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das 145000 Euro der Kosten trägt. Woher der Rest des Geldes kommt, sei noch nicht ganz sicher, sagte Kröger. Sicher ist aber, dass das finanzielle Volumen für zwei halbe Stellen, einige Honorarkräfte sowie Sach- und Raumkosten eingesetzt wird.

fbo

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