Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Tragischer Tod: Mann stirbt bei Feuer in Attendornstraße
Lokales Lübeck Tragischer Tod: Mann stirbt bei Feuer in Attendornstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:48 04.11.2016
Die Feuerwehr ist mit zwei Drehleitern im Einsatz. Quelle: Holger Kröger
Anzeige
St. Jürgen

Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am frühen Freitagabend einen Mann das Leben gekostet. In der Attendornstraße war am Nachmittag ein Feuer im zweiten Stockwerk ausgebrochen. Auch auf die darüberliegende Dachgeschosswohnung waren die Flammen übergegangen. Beide Wohnungen sind komplett zerstört. Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Dicke Rauchwolken steigen meterhoch auf, als Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, den Wohnungsbrand von außen über Drehleitern zu löschen. Wassermassen dringen durch die Fenster in die Wohnung. Schließlich fahren die Feuerwehrleute die zweite Drehleiter auf Höhe des Dachgeschosses und löschen auch von oben. Sie versuchen so, die betroffenen Wohnungen zu retten.

Zur Galerie
Bei dem Feuer kam ein Mann ums Leben. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

„Gegen 17.10 Uhr wurden Berufsfeuerwehr und Polizei zur Attendornstraße geschickt“, erklärt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Aus dem zweiten Stockwerk des Mehrfamilienhauses schlugen Flammen. „In dem Haus sind für die vier Wohneinheiten fünf Bewohner gemeldet“, so Muhtz.

Schreckliche Nachrichten dann von den Feuerwehrleuten im Gebäude: Ein Mann wird leblos auf dem Boden in einer Wohnung gefunden. „Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen waren erfolglos“, erklärt Polizeisprecher Muhtz. Der Notarzt kann nichts mehr tun und nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die anderen Menschen, die zum Zeitpunkt des Brandes im Haus waren, konnten sich retten und sind unverletzt. Auch die Bewohner der eng angrenzenden Häuser sind aus ihren Wohnungen geflüchtet.

Um 21.40 Uhr war die Feuerwehr noch mit fünf Fahrzeugen für die Nachlöscharbeiten vor Ort. Foto: Wehde

„Es ging alles so wahnsinnig schnell“, sagt ein geschockter Anwohner, der vor seiner Haustür steht und ängstlich auf die Rauschwaden blickt. Innerhalb von wenigen Minuten habe das gesamte Stockwerk in Flammen gestanden. „Gott sei Dank war die Feuerwehr so schnell hier“, sagt eine junge Frau, die namentlich nicht genannt werden möchte. „ Ich bin einfach froh, dass die Einsatzfahrzeuge in die schmale Straße fahren konnten und die Flächen nicht zugeparkt waren“, sagt sie.

Für die Rettungs- und Löscharbeiten müssen Polizeibeamte am Abend die Falkenstraße für eine Stunde voll sperren. Gegen 20.40 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr erneut aus, da das Feuer in Höhe der Zwischendecke und des Dachstuhls noch schwelte. „Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, so Polizeisprecher Muhtz.

Die Brandursache und das Ausmaß des Schadens stehen bislang noch nicht fest. Die Identität des verstorbenen Mannes müsse außerdem noch geklärt werden. „Der Leichnam wurde in die Lübecker Gerichtsmedizin überstellt“, so Muhtz.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum Martinstag bringt der Martensmann Wein aus Lübeck nach Schwerin. Den ersten Teil seiner traditionellen Reise muss er in diesem Jahr allerdings statt mit der Kutsche mit dem Auto zurücklegen. Eines der Pferde steht krank im Stall.

04.11.2016

Die Polizei konnte den 42-Jährigen gerade noch am Weiterfahren hindern. Passanten hatten den Betrunkenen gemeldet - und es war nicht sein einziges Vergehen.

04.11.2016
Lübeck St. Lorenz Nord - Fahrstunde im Linienbus

Der Stadtverkehr lud zum Schnuppertag für Frauen – LN-Reporterin Luisa Jacobsen wagte sich hinters Steuer.

03.11.2016
Anzeige