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Lübeck Trainieren für den Protest: Sitzblockade will gelernt sein
Lokales Lübeck Trainieren für den Protest: Sitzblockade will gelernt sein
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14:32 11.06.2017
Sitzen als Protest gegen den G 20- Gipfel in Hamburg. Quelle: Foto: Roessler
Innenstadt

 „Wir trainieren gerade eine Sitzblockade“, erklärt Britta Kloss von der Interventionistischen Linken. Die Gruppe plante das gestrige Aktionstraining in Vorbereitung auf die Proteste gegen den G 20-Gipfel.

Ziel des Übungstages sei es, Menschen zu motivieren, an den Aktionen gegen den G 20-Gipfel mitzumachen, teilte das Bündnis Block G 20 mit. Es gehe nicht um einen Aufruf zur Gewalt, unterstrich Bündnis-Sprecherin Jana Schneider. „Wir üben. Es ist keine wirkliche Blockade.“ Das sah die Versammlungsbehörde anders. Sie genehmigte die Aktion nur mit erhöhten Auflagen, um eine „Gefährdung der Sicherheit zu vermeiden“, heißt es in einem Schreiben der Behörde. „Es liest sich jedoch so, als stelle man uns unter Generalverdacht, Gewalt zu provozieren“, findet Kloss. „Wir sehen das als politisch taktisches Verhalten der Behörden an, um jegliche Proteste zu erschweren.“ Trotzdem konnte die Gruppe ohne Einschreiten der Polizei ihr Training umsetzen.

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