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Lübeck „Trave“: 150 neue Wohnungen werden 2018 fertig
Lokales Lübeck „Trave“: 150 neue Wohnungen werden 2018 fertig
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20:12 10.07.2018
Matthias Rasch (l.), Chef der „Trave“, mit einer Jubiläumsschrift, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Reinhardt mit der neuen Mieterzeitung. Quelle: Foto: Dor

22 Einheiten wurden im März im Travemünder Steenkamp fertig, 93 neue Wohnungen werden gerade im Moislinger Schneewittchenweg mit Küchen ausgerüstet, 94 neue Wohnungen werden in der Stettiner Straße fertig, 16 im Kücknitzer Utkiek, 40 im Travemünder Strandweg und 17 Reihenhäuser in der Kücknitzer Tannenbergstraße. „Wir haben immer viele Projekte in der Pipeline“, sagt Geschäftsführer Rasch, „aber es braucht immer länger, bis sie in Steine umgesetzt werden.“ Früher war das langwierige Planungsrecht ein Hindernis, heute sind es fehlende Bauarbeiter und Handwerker sowie stark steigende Baukosten. Den Bau der 40 Wohnungen im Travemünder Strandweg habe die „Trave“ europaweit ausgeschrieben. Rasch: „In wichtigen Gewerken haben wir nur ein Angebot bekommen.“ Die für dieses Jahr geplante Sanierung von Fassaden im Koggenweg musste die Grundstücksgesellschaft auf 2019 verschieben. Rasch: „Dafür sind überhaupt keine Angebote eingegangen.“

Die „Trave“-Chefs haben deshalb Sorgen, ob sich ihr Bauprogramm 2019 überhaupt umsetzen lässt. 68 Wohnungen sollen im Koggenweg modernisiert werden, 60 Einheiten in der Artlenburger Straße entstehen, 64 Wohnungen im Hertzweg, 54 Wohnungen im Sterntalerweg erneuert werden. Im Schneewittchenweg bauen „Trave“ und Marli-Werkstätten 31 Wohnungen für Behinderte, im Andersenring 26 Einheiten und 56 Wohnungen auf dem Travemünder Baggersand. Außerdem hat die „Trave“ von der KWL das Grundstück an der Kronsforder Landstraße (Rothebek) für 33 Mietwohnungen erworben. Und eine Kita baut die Gesellschaft dort auch.

Wirtschaftlich geht es der kommunalen Gesellschaft blendend. Rasch und Reinhardt: „2017 war ein erfolgreiches Jahr.“ Die „Trave“ steigerte ihr Bilanzvolumen auf knapp 335 Millionen Euro, erwirtschaftete 4,4 Millionen Euro Jahresüberschuss, erhöhte ihre Eigenkapitalquote erstmals in ihrem 90-jährigen Bestehen auf über 15 Prozent und steigerte die Zahl ihrer Wohnungen um 71 auf 8316. 30 Prozent unterliegen der sozialen Bindung. Die Stadt als Gesellschafter verzichtet auf die Ausschüttung von 800000 Euro. Mit diesem Geld werden die Rothebek-Wohnungen finanziert.

dor

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