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Lübeck Trave-Art: Kunst im Terminal
Lokales Lübeck Trave-Art: Kunst im Terminal
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09:41 07.05.2016
„The Kiss“ zum Mitnehmen: Kerstin Keseberg erwirbt bei der Ausstellungseröffnung die steinerne Skulptur von Peter Makuvise. Quelle: Felix König

Zehn regionale, nationale sowie internationale Künstler stellen in dem 600 Quadratmeter großen, gläsernen Terminal insgesamt 350 Werke aus. „Außerdem haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen“, sagte Initiatorin und Kunstschaffende Ninette Mathiessen. Zur Erinnerung an den 2015 verstorbenen Travemünder Maler Bernd Hönack zeigt die diesjährige Trave-Art eine Retrospektive seiner Werke.

Die zahlreichen Besucher nutzen die Gelegenheit, mit den anwesenden Künstlern ins Gespräch zu kommen und einige Werke zu kaufen. Kerstin Keseberg (50) fackelt nicht lange und erwirbt noch am Eröffnungstag eine Stein-Skulptur mit dem Namen „The Kiss“ von der Galerie Shona. „Mich fasziniert an der Arbeit die Struktur und die feine Verarbeitung“, erklärt sie.

Kultursenatorin Kathrin Weiher findet bei der Vernissage lobende Worte. „Lübeck ist eine Stadt voller Kultur“, so die Senatorin. Insbesondere auch in den Stadtteilen würden sich immer mehr künstlerischen Aktivitäten entfalten. „Travemünde ist hierfür ein interessantes Beispiel.“ Auch Initiatorin Mathiessen glaubt an das künstlerische Potenzial des Stadtteils. „Wir haben hier einfach mehr zu bieten als Jacken- und Schuhoutlets“, bemerkt sie. Man müsse die Leute in der Umgebung mehr begeistern. „Kunst eignet sich dafür sehr gut“, wie sie feststellt.

Die zweite Trave-Art ist noch bis morgen täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von er

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