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Lübeck Polizei zieht positives Fazit
Lokales Lübeck Polizei zieht positives Fazit
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17:32 30.07.2018
Polizisten gehen über die Travemünder Woche. Quelle: Wolfgang Maxwitat
Travemünde

Die Einsatzkräfte der Polizei sei an allen Tagen der Travemünder Woche gut beschäftigt gewesen, in der Bilanz könne die TW 2018 aber als ruhig und friedlich bezeichnet werden. Das schreibt die Lübecker Polizei in ihrem Abschlussbericht.

Insgesamt wurden über den Zeitraum der Travemünder Woche 67 Strafanzeigen gefertigt. Bei 24 dieser Anzeigen handelte es sich um sogenannte Rohheitsdelikte wie zum Beispiel Körperverletzungen (2017: 29 Taten; 2016: 19 Taten; 2015: 31 Taten). 56 Platzverweise wurden von den Polizeibeamten insgesamt ausgesprochen, im Vorjahr waren es 34. Im Jahr 2016 waren es 40, im Jahr 2015 waren es 50.

Ohne spektakuläre Unfälle oder besondere wasserschutzpolizeiliche Lagen verlief die 129. Travemünder Woche aus der Sicht der Wasserschutzpolizei Lübeck.

Klicken Sie hier, um zahlreiche Bilder von der Travemünder Woche 2018 zu sehen!

Nach dem Abschlussfeuerwerk kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag kurzfristig zu Staus. "Ursächlich dafür war das gleichzeitige Aufbrechen von sehr vielen Besuchern an einem sehr gut besuchten Veranstaltungstag. Innerhalb einer Stunde war es jedoch gelungen, die allermeisten Besucher aus dem Veranstaltungsraum zu leiten", heißt es in der Pressemitteilung.

Erster Polizeihauptkommissar Matthias Kipp, Stellvertretender Revierleiter des 3. Polizeirevieres: „Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher war zu jeder Zeit gewährleistet, die mit den Behörden und den Organisationen abgestimmten Konzepte und Präventionsmaßnahmen konnten umgesetzt werden.“

Auch die Bundespolizei zieht positives Fazit

Das Fazit der für die Sicherheit der Bahnstrecke Lübeck - Travemünde zuständigen Bundespolizei fällt positiv aus. „Natürlich hatten wir wie in jedem Jahr wieder mit Personen zu tun, die ihren Alkoholkonsum nicht im Griff hatten und über die Stränge schlugen, aber die Einsätze verliefen im Gegensatz zu den vergangenen Jahren weniger aggressiv", heißt es in der Bilanz der Bundespolizei. Die Polizeipräsenz sowohl in den Bahnhöfen als auch in stark frequentierten Zügen sei überwiegend positiv zur Kenntnis genommen und respektiert worden.

Besonders nach dem Messerangriff in Kücknitz am ersten Tag der Travemünder Woche hatte die Bundespolizei den personelle Aufstellung nochmals überprüft. "Wir sehen uns im Nachhinein darin bestätigt, durch deeskalierendes Verhalten und sichtbare Präsenz vorbeugend zu reagieren", schreibt die Bundespolizei. Delikte wie fehlende Fahrscheine, Körperverletzungen, Beleidigungen und Widerstand kamen zwar auch in diesem Jahr vor, hielten sich aber im Vergleich zu letztem Jahr in Grenzen. 

LN

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