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Laser-Start in schwieriger Welle

Laser-Start in schwieriger Welle

Talente in Titelkämpfe gestartet – Paul Bothe (Güstrow) führt bei Laser Radial, Favoritin Julia Büsselberg (Berlin) bei Laser 4.7 vorn – Max Billerbeck mit weißer Contender-Weste.

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Gedränge an der Tonne: In der Klasse der Laser 4.7 ging es mit 69 gestarteten Booten hoch her.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

Konstanter Wind um die zehn Knoten, dazu Sonne, 25 Grad. „Kaiserwetter. Wir hatten bis auf die Seebahn auch keine Startverschiebungen. Viel besser geht es nicht.“

„Dass es so gut laufen würde, hätte ich nicht gedacht.“ Laura Bo Voss (Kiel), Laser Radial

Gesamtwettfahrtleiter Brian Schweder war mit dem ersten Segel-Tag der Travemünder Woche zufrieden. Beim großen Einstieg mit 800 Seglern auf fünf Bahnen standen neben den 36 Teams der 1. und 2.

Bundesliga vor allem die jugendlichen Laser-Segler im Fokus. Sie segeln im Radial- und 4.7-Boot bis kommenden Mittwoch ihre internationalen, deutschen Jugend-Meister (IDJM) aus.

Auf der Bahn unter der mecklenburgischen Küste ließ der Wind bei den 101 Radial-Booten zum zweiten Rennen nach und machte die Wettfahrt zu einer trickreichen Angelegenheit in einer schwierigen Welle. Paul Bothe (Güstrow) gelang es, in beiden Wettfahrten in die Top-Ten zu segeln und sich damit als Gesamt-Erster aus dem Tag zu verabschieden. Ihm dicht auf den Fersen ist Laura Bo Voss, die selbst überrascht war von ihren zwei sechsten Plätzen: „In den vergangenen Tagen war ich noch krank, so dass ich gar keine hohen Erwartungen hatte. Heute ging es mir den ersten Tag wieder etwas besser, aber dass es so laufen würde, hätte ich nie erwartet“, sagte die Abiturientin, die bis Ende des Monats noch im Internat in Kiel wohnt und im Herbst ein Studium in Kiel beginnt. Den Grund für die gute Performance sah sie in einem klaren Erfolgsrezept: „Gut starten und dann auf Speed fahren.“ Die IDJM ist für sie Vorbereitung auf die U21-WM im August vor Kiel. Sie liegt nach zwei Wettfahrten auf Platz zwei vor Tim Conradi.

Mit Julia Büsselberg steht die erklärte Favoritin an der Spitze des Rankings der Laser 4.7. Die Berlinerin fuhr im vergangenen Jahr auf Platz drei, will diesmal unbedingt den Titel und untermauerte mit zwei ersten Plätzen ihre Ambitionen. Julian Hoffmann (Immenstadt) und Elias Böttger (Potsdam) folgen auf den weiteren Plätzen. Mit Jaard Paulsen (Kiel) hat sich zudem ein Nordlicht bis auf Platz vier nach vorn geschoben. Sein Trainer Max Kohlhoff war sehr zufrieden: „Das zweite Rennen war wirklich alles andere als einfach, daher sind die Ergebnisse 2 und 14 sehr gut.“

Sogar drei Rennen am ersten Tag segelten die Einmann-Skiffs Contender. Und Max Billerbeck aus Kollmar kreuzte dreimal auf Rang eins die Ziellinie. Der Vize- Europameister von 2014 hat damit die Konkurrenz aus Deutschland und Dänemark fest im Griff. Auch der dänische Spitzensegler Jesper Nielsen war angesichts dieser Performance chancenlos. „Der leichte Wind liegt mir, ich hatte einen guten Bootsspeed, habe die Windkanten gut erwischt“, analysierte Billerbeck. Der Vize-Europameister von 2014 peilt als Höhepunkt die EM in Südengland an. „Mal sehen, wie der Wind da ist. Wenn es leicht ist, kann es nach vorn gehen. Bei stärkeren Winden bin ich aufgrund meines geringen Körpergewichtes froh, wenn es für die Top-Ten reicht.“

ra/jek

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