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Paddelvergnügen am Strand

Paddelvergnügen am Strand

Stehpaddeln liegt im Trend. Beim LN-Schnupperkurs haben alle ihren Spaß - auch beim Sprung ins Wasser.

„Da geht’s lang!“ Bosse Graper erklärt Martje Lensch die Grundlagen des SUP – und los geht’s!

Quelle: Felix König

Tobias Michelsen steht mit vier Teilnehmern des SUP-Workshops auf einem der XXL-Spaß-Bretter. Noch eine recht wackelige Angelegenheit. Der Paddellehrer und Chef der Wassersportschule Sailaway Watersports hat den neugierigen Besuchern vorher kurz erklärt, worauf sie zu achten haben: „Beine schulterbreit auseinander und immer schön in die Knie gehen, so könnt ihr besser die Balance halten.“

Das Wetter ist ideal für den Schnupperkurs im Stand-Up-Paddling an der Nordermole. Die Sonne scheint, ein paar Wolken sind auch dabei, das Wasser ist 21 Grad warm und der Wind weht auflandig mit etwa drei Stärken. „Das heißt, ihr kommt etwas schwieriger raus aufs Wasser, aber dafür leichter wieder rein“, sagt Michelsen. Für alle Fälle stehen Helfer der DLRG bereit.

Fast alle stehen heute zum ersten Mal auf dem Brett. Lilli, eine der Helferinnen, stellt die Paddel auf die richtige Höhe ein. „Man sagt, sie sollten im Stehen etwas höher sein als man groß ist“, erklärt die Studentin. Auch die 19-jährige Lübeckerin Jasmin Klenke ist unter den Neu-Paddlern. Eigentlich ist sie Seglerin. „Ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren“, erklärt sie, warum sie sich am Gewinnspiel beteiligt hat. Nicole Ramm (43) und ihre Tochter Amelie (12) sind aus Grabau zum Workshop gekommen. „Ich beschäftige micht schon lange mit SUP“, sagt Mutter Nicole, „vor allem weil das ja auch eine lange Tradition hat. Das war jetzt die beste Gelegenheit für uns.“

Dann werden die Boards verteilt. Die ersten Versuche sind noch etwas zögerlich, manche knien zunächst darauf, einige wagen es gleich, sich hinzustellen. Jasmin hat ein Einzelboard ergattert. Bei Wellengang wird sie zunächst immer wieder in Richtung Nordermole getrieben und muss heftig gegenan paddeln. Immer wieder springt oder fällt jemand ins Wasser, Rufe und Gelächter sind zu hören. Vor allem das Quintett auf dem Riesenbrett, auf dem acht bis zehn Leute gleichzeitig stehen oder sitzen können, hat seinen Spaß. Das Brett, erklärt Michelsen, sei auch sehr gut nutzbar für Menschen mit Handicap. Selbst Rolli-Fahrer hätten schon ihren Spaß darauf gehabt.

Jasmin versucht derweil immer wieder knieend, sich gegen die Wellen zu behaupten. Nach knapp einer Stunde kommt sie wieder an Land – strahlend. „Es ist anstrengend, aber macht super viel Spaß!“ Ein Einzelboard könne man zwar besser ausbalancieren, „aber auf dem großen Board ist es witziger“. Auch Nicole und Amelie Ramm sind hellauf begeistert, als sie aus dem Wasser steigen: „Sehr cool“, sagt die 43-jährige Nicole, „jetzt muss ich nur herausfinden, wo man die Boards mieten kann!“

Eigens aus Flensburg-Handewitt angereist sind Lina Marie Kähling (16) und ihre Freundin Martje Lensch (15). Linas Mutter hatte den Workshop gewonnen – und sich nicht getraut. Deshalb hat sie die beiden Mädels nach Travemünde gefahren. Und die haben auch nach einer Stunde immer noch nicht genug vom SUP. „Es hat total viel Spaß gemacht, vor allem, weil man viel Hilfe bekommen hat“, sagt Lina.

Dass sie ständig in die immer noch nicht gerade tropisch warme Ostsee geplumpst sind, stört die beiden nicht. Im Gegenteil: „Das Runterfallen macht ja besonders viel Spaß“, sagt Martje lachend, springt nochmal aufs Board und im hohen Bogen hinunter.

 Nina Gottschalk und Sabine Risch

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