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Lübeck Treff mit Kreativität und Kuchen
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20:12 04.02.2017
Töpfern konzentriert bei Otto Stephan (r.) Gefäße und Herzen, v. l.: Scarlet (15), Isabelle (10) und ihr Bruder Joel (7). Quelle: Foto: Lutz Roessler
Moisling

Zum ersten Kunst-Mitmach-Basar im Moislinger „Haus für Alle“ hatte Quartiersmanagerin Beate Hafemann (38) aufgerufen. Wer ins Haus schaute, war angetan von der Veranstaltung. Es ging darum, Selbstgemachtes aus dem Stadtteil zu kaufen und mitzumachen bei diversen Aktionen.

Gut zu tun hatte Töpfer Otto Stephan (58), der zwar nicht in Moisling wohnt, aber im Stadtteil an Schulen und Kitas Töpferkurse gibt. Kinder und Jugendliche fertigten hier kleine Gebrauchsgegenstände wie Bonbonschälchen – oder aber Schmückendes. Beliebt bei größeren Mädchen: Ton-Herzen mit Inschrift. So prangt auf Scarlets (15) Herz ein „FF“ – was nicht etwa die Initialen ihres Freundes sind, sondern für Freiwillige Feuerwehr steht, bei der sie sich ebenso engagiert wie im „Haus für Alle“. Scarlet: „Ich mach manchmal Tresendienst oder helfe den Mitarbeitern, weil’s einfach Spaß macht.“

Die beiden älteren Nachbarinnen Karin Mardfeldt (73) und Ute Engel (78) kamen zur Kaffeestunde ins „Haus für Alle“, denn sie hatten gehört, dass es hier von Mitarbeiterin Anne Hunsicka (31) und den Jugendlichen selbstgebackenen Kuchen gibt. „Schön, dass sowas hier ist“, sagte Ute Engel, die sich wie ihre Nachbarin von Kindern an der Button-Maschine einen bunten Sticker fertigen ließ und sich bei Hobby-Buchbinderin Gisela Gindler (65) die schön gestalteten Mappen und Lesezeichen anschaute.

Auf ihren Stadtteil lassen beide, die seit 1969 in Moisling wohnen, nichts kommen: „Früher wollte ich nie in Moisling wohnen, heute will ich hier nicht mehr weg“, so Engel, und ihre Nachbarin ergänzt, es sei ein „sehr vielschichtiger Stadtteil, der auch viel Natur bietet.“

Eine der handgefertigten Karten von Gudrun Saloschin (62) erwarb Senatorin Kathrin Weiher, „als Konfirmationskarte“, wie sie sagte, und Monika Stach-Ambrosius (61) präsentierte ihre Öl- und Acrylbilder. Dass nicht mehr Zulauf im „Haus für Alle“ herrschte, entmutigt die Akteure nicht: „Es ist ja die erste Veranstaltung dieser Art, vielleicht muss es erst Tradition werden“, sagt Beate Hafemann. sr

LN

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