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Lübeck Trommeln für den guten Zweck
Lokales Lübeck Trommeln für den guten Zweck
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21:21 05.04.2017
Sie haben den Rhythmus im Blut und machen Stimmung für den guten Zweck: Heidemarie Vesper (Lübeck hilft, Mitte) sowie die beiden Trommellehrer Helga Reihl und Peter Kaiser. Quelle: Majka Gerke

An der Planung für eine ganz besondere Veranstaltung sitzen gerade Helga Reihl und Peter Kaiser. Sie organisieren das erste „drumSTRONG“ der Hansestadt. Bei der Veranstaltung, die am 20. Mai um 16 Uhr im Andreas- Wilms-Haus in der Hüxtertorallee stattfindet, trommeln Menschen für den Verein „Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder“. Um eine möglichst hohe Summe zusammenzubekommen, suchen die Organisatoren noch weitere Sponsoren.

Das Prozedere ist einfach: Teilnehmen kann jeder. Ähnlich wie bei einem Sponsorenlauf verpflichten sich im Vorfeld Privatpersonen und Unternehmen, pro Teilnehmer einen bestimmten Betrag zu spenden.

Die Spender bestimmen dabei den Betrag, den sie pro Teilnehmer zahlen wollen, selbst. „Das können zehn Cent sein oder auch mehr, bis zu zehn Euro“, sagt Helga Reihl. Bei 150 Teilnehmer wollen die Organisatoren mit dem Zählen aufhören. „Es bedeutet Spaß. Für die, die mitmachen und für die, die zugucken wollen“, ist sich Helga Reihl sicher.

Nicht nur in Lübeck wird an dem Tag auf die Pauken gehauen. Zeitgleich trommeln weltweit Tausende, um für Krebs und dessen Folgen zu sensibilisieren. Dabei wollen die Teilnehmer möglichst viele Spenden für lokale gemeinnützige Organisationen der Krebshilfe sammeln. „Wir haben über unser internationales Netzwerk von der Veranstaltung gehört und beschlossen, so etwas auch auf die Beine zu stellen“, sagt Helga Reihl.

Die versierte Trommlerin richtet schon seit Jahren gemeinsam mit Mitstreiter Peter Kaiser „Drum Circles“ in der Hansestadt aus. Bei den rhythmischen Trommelkursen für Jedermann steht der Spaß am gemeinsamen Trommeln im Vordergrund. So soll es auch beim „drumSTRONG“ werden. „Wir hoffen,dass möglichst viele Teilnehmer kommen und trommeln. Je mehr es sind, desto höher wird die Spendensumme“, sagt Peter Kaiser. Erfahrung mit den verschiedenen Rhythmusinstrumenten, die die Organisatoren des „drumSTRONG“ stellen, braucht man nicht. „Man kann da nichts falsch machen“, sagt Peter Kaiser.

Heidemarie Vesper, Vorsitzende des Vereins „Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder“ ist von der Idee begeistert. „Wir freuen uns über alles, was kommt.“ Für sie und den Verein ist es eine tolle Werbung, ihre Arbeit bekannt zu machen.

2006 fand in den USA das erste „drumSTRONG“ statt. Initiiert wurde es von einem betroffenen Vater, der mit den ertrommelten Geldern die Krebsforschung fördern möchte. Mittlerweile trommeln unter dem Motto „Drum beats Cancer“ Menschen in mehr als 60 Städten in zehn Länder auf vier Kontinenten bei den verschiedenen „drumSTRONGS“ mit. Weitere Infos und Online-Registrierungsformulare für Spender gibt es auch unter www.helgareihl.de mg

LN

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