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Lübeck Trügerische Idylle am Dassower See
Lokales Lübeck Trügerische Idylle am Dassower See
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22:24 08.11.2013

Wie ein Naturparadies wirkte der Dassower See im Jahr 1988. Doch das Bild trog: Schadstoffeinleitungen aus der damaligen DDR, deren Gebiet den gesamten Dassower See umschloss, sorgten für einen dramatischen Rückgang der beheimateten Fischbestände. Mit einem Schlutuper Fischkutter brachen Fischer der Hansestadt gemeinsam mit Lübecker Politikern, darunter auch der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Hiller, zu einer Besichtigung vor Ort auf. Vor allem Düngemittel von den umliegenden Feldern und Gülle aus Viehmastbetrieben, die über Bäche und Abwasserrohre direkt in den See gespült wurden, trugen zur übermäßigen Stickstoff- und Phosphorbelastung bei. Ein ebenso gravierendes Problem konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht bewiesen werden: Das Einfließen von Schadstoffen durch die Deponie Schönberg. Diese war indirekt durch die Bäche Maurine und Stepenitz mit dem Dassower See verbunden. Zur Problembeseitigung planten Fischer und Kommunalpolitiker gemeinsam, den Druck auf den Innerdeutschen Ausschuss und die Grenzkommission zu erhöhen. Nach Ansicht Hillers hätten Abhilfe-Maßnahmen der DDR wie Kläranlagen, die Schließung der Drainage-Rohre oder der Abtransport der Gülle aus bundesdeutschen Töpfen bezahlt werden können. Foto: Archiv

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