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Lübeck Umbau des Amtsgerichts beginnt – Anwohner besorgt
Lokales Lübeck Umbau des Amtsgerichts beginnt – Anwohner besorgt
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20:13 15.06.2017
Die Projektleiter Gabriele Pfründer und Gerald Möller (v. l.) mit Dr. Ole Krönert und Carsten Löbbert. Quelle: Foto: Lj

Für rund 14 Millionen Euro wird das rund 60 Jahre alte Gerichtshaus des Amts- und Landgerichts am Burgfeld umfassend umgebaut. Bis 2020 soll die Fassade des Bürogebäudes energetisch saniert werden, dazu kommen technische Neuerungen und Umbauten im Inneren des Gebäudes. Erste Vorbereitungsmaßnahmen laufen schon. Lärmintensive Arbeiten werden voraussichtlich Ende des Jahres beginnen.

Bei einer Infoveranstaltung sprachen die Projektverantwortlichen jetzt über die Auswirkungen der Arbeiten für die Anwohner. Treffen wird es insbesondere – aber nicht nur – die Bewohner der Straße Kleiner Vogelsang. Dort soll nach Auskunft von Projektleiter Gerald Möller vom Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) an der Rückseite des Bürogebäudes eine Großbaustelle eingerichtet werden.

Der Baustellenverkehr wird entsprechend zunehmen. Nicht nur im Kleinen Vogelsang, auch in der angrenzenden Neustraße. Die Sorgen der Anwohner um ihre Häuser ist hoch: „Wer kommt für Schäden durch Erschütterung auf?“, fragt eine Frau. „Hier ist Asbest verbaut, wie werden wir davor geschützt“, fragt ein anderer. Und vor allem: Warum wird der Zugang über den Kleinen Vogelsang eingerichtet und nicht über die Straße Am Burgfeld? Letzteres hängt laut Amtsgerichtspräsident Carsten Löbbert mit der Statik des Gebäudes zusammen. Auch hinsichtlich der Asbestbeseitigung können die Referenten beruhigen. Doch vieles bleibt offen: Wo sollen die Anwohner während der Bauzeit parken? Wer nimmt Verstöße gegen die Arbeitszeit auf? Zur weiteren Klärung, sagt Landgerichtspräsident Dr. Ole Krönert, müsse man mit den Anwohnern definitiv in Kontakt bleiben.

lj

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