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Lübeck Unbekannter schlägt Frauen in der Innenstadt
Lokales Lübeck Unbekannter schlägt Frauen in der Innenstadt
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14:45 02.09.2016
Auf der MuK-Brücke schlug ein Mann zwei Frauen völlig unvermittelt ins Gesicht. Die Polizei sucht den Angreifer. Quelle: dpa
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Lübeck

Die drei Freundinnen gingen gegen 0.25 Uhr über die MuK-Brücke in Richtung Untertrave, als ihnen ein Radfahrer entgegenkam. Als er sich auf Höhe der Frauen befand, rempelte er "offenbar absichtlich" eine der Freundinnen an, teilt die Polizei mit. Als er von den Damen angesprochen wurde, schlug er unvermittelt auf eine von ihnen ein. Die 34-Jährige stürzte zu Boden, doch der Angreifer ließ dennoch nicht von ihr ab - der Unbekannte zog ihr stattdessen an den Haaren. Als die Freundinnen die beiden trennen wollten, schlug der Mann auf die 35-Jährige ein und zog auch ihr an den Haaren.

Ein couragierter, 34 Jahre alter Zeuge trat dazwischen. Jetzt endlich ließ der Angreifer ließ von den Frauen ab und floh mit seinem Trekking-Rad auf der MuK-Seite in Richtung Drehbrücke. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach ihm blieb erfolglos. Die beiden Frauen wurden leicht verletzt.

Der Angreifer soll etwa 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß sein. Er hat eine schlanke Figur, braune kurze Haare und einen Sechs-Tage-Bart. Vermutlich handle es sich um einen Deutschen, er trug zur Tatzeit eine dunkle Lederjacke. Außerdem baumelte am Lenker des Fahrrads eine Aldi-Tüte. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 04 51/13 10 entgegen.

Außerdem bemängeln die Ermittler, dass trotz vieler Passanten lediglich eine den Notruf wählte und bloß der 34-Jährige dazwischenging. Zwar verlange die Polizei von niemandem, "dass er persönlich eingreift und sich damit womöglich in Gefahr bringt", sagt Behördensprecherin Carola Aßmann. "Es sollte aber auf jeden Fall der Notruf gewählt werden, damit die Polizei alarmiert wird." Das erleichtere die spätere Suche nach dem Angreifer, gleichzeitig könnten so auch Rettungskräfte rechtzeitig alarmiert werden. Aßmann: "Nichts zu tun und wegzuschauen ist jedoch die schlechteste Wahl."

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