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Lübeck Uni gründet Institut für Präzisionsmedizin
Lokales Lübeck Uni gründet Institut für Präzisionsmedizin
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22:17 08.03.2018

Es ging gestern hochoffiziell in der Landeshauptstadt zu. Lübecks Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Kiels Uni-Präsident Prof. Lutz Kipp sowie Prof. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), unterzeichneten die Gründungsurkunde in Kiel. „Precision Health in Schleswig-Holstein“, abgekürzt PHSH, also Präzisionsmedizin wurde so als Handlungsmaxime für die Zukunft besiegelt.

Uni-Präsidentin, Professorin Gabriele Gillessen-Kaesbach, freut sich über die Gründung. Quelle: Foto: Roessler

„Wir schaffen damit eine gemeinsame Struktur auf unseren Campi, um exzellenten Wissenschaftlern in der Entzündungsforschung eine optimale Arbeitsplattform geben zu können“, führte Gillessen-Kaesbach aus. Die Anschubfinanzierung von knapp einer Million Euro pro Hochschule stemmen die beiden Unis selbst. „Unser großes Ziel ist es aber, vom Bund zügig Mittel einzuwerben“, betonte Kipp.

Im neuen Zentrum PHSH steuern extern ausgewählte Wissenschaftler direkt die klinischen Forschungsmöglichkeiten in einem Universitätsklinikum. Dadurch wird sichergestellt, dass Patientinnen und Patienten immer Zugang zu den neuesten medizinischen Innovationen haben. Schleswig-Holstein setze sich mit dieser Exzellenz-gesteuerten Förderung der klinischen Forschung im bundesweiten Vergleich an die Spitze, so Lübecks Uni-Präsidentin.

Nach Angaben von UKSH-Chef Scholz sind die Landesmittel für Forschung und Lehre am Uniklinikum in diesem Jahr erstmals seit dem Jahr 2003 überhaupt wieder gestiegen. Beide Standorte erhalten dafür vom Land in diesem Jahr 4,5 Millionen Euro mehr. Als Beispiele für Projekte nannte Scholz medizinische Eingriffe, die sich immer punktueller vornehmen ließen. „Jeder Patient soll zukünftig eine personalisierte Medizin erhalten, die genau auf ihn zugeschnitten ist“, ergänzte Gillessen-Kaesbach.

mho

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