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Lübeck Verband: Sorgen um Einzelhandel im Nordosten
Lokales Lübeck Verband: Sorgen um Einzelhandel im Nordosten
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15:41 20.09.2011
Lübeck

In Schleswig-Holstein wuchsen nach Angaben des Verbandes die Einzelhandelsumsätze im ersten Halbjahr 2011 um 3,2 Prozent (preisbereinigt 1,7 Prozent), in Hamburg stiegen sie sogar um 4,2 Prozent (preisbereinigt 3,4 Prozent). Beide Bundesländer lagen damit über dem Bundesdurchschnitt von 2,8 Prozent Umsatzwachstum (preisbereinigt 1,6 Prozent). Für den Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern dagegen errechnete das Statistische Landesamt ein Minus von nominal 5,1 Prozent und real 7,2 Prozent.

„Diese Prozentzahlen sind allerdings nur bedingt aussagekräftig, da das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern die Datenbasis seiner Erhebung geändert hat. Doch auch nach unserer Einschätzung ergibt sich in Mecklenburg-Vorpommern ein Umsatzminus, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es die amtlichen Zahlen vermuten lassen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Nord, Dierk Böckenholt. Neben der Einschränkung der Bäderregelung durch ein Gerichtsurteil vom Frühjahr 2010 habe dort auch das stetige Flächenwachstum im Lebensmitteleinzelhandel zu sinkenden Umsätzen geführt. 2010 lag der Einzelhandelsumsatz in Schleswig-Holstein bei 14,6 Milliarden Euro, in Hamburg bei 10,7 Milliarden und in Mecklenburg-Vorpommern bei 6,9 Milliarden Euro.

Schwerpunktthema des Einzelhandelstages mit rund 300 Teilnehmern aus den drei norddeutschen Bundesländern war die Bedeutung der Neuen Medien für den Handel. Internetforen, Soziale Netzwerke und mobiles Internet stellten eine neue Form des Wettbewerbs dar, dem sich die Unternehmen stellen müssten. „Ein Einzelhändler, der nicht mitbekommt, dass in Internetforen negative Bewertungen über ihn kursieren, hat schnell verspielt“, sagte Böckenholt.

LN

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